Neuer Look

Frau aus Mainhausen bei Vorher-Nachher-Show: „Und das bin ich?“

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Melanie Mohr aus Mainhausen: „Ob die mich zu Hause überhaupt reinlassen?“ 

Melanie Müller aus Mainhausen ist Teilnehmerin bei einer Vorher-Nachher-Show im Isenburg-Zentrum. Das Ergebnis überraschte.

Mainhausen/Neu-Isenburg – Mit den Worten „Ich bin mal kurz weg“ verabschiedete sich Melanie Mohr an einem Samstagnachmittag von ihrer Familie und fuhr ins Isenburg-Zentrum nach Neu-Isenburg. Die junge Mutter aus Mainhausen hatte sich über Facebook um eine „Wild Card“ für eine Vorher-Nachher-Show beworben – und gewonnen.

„Ich weiß, dass man Mut braucht, aber etwas nervös bin ich dennoch“, sagte Melanie, als sie von Silvia Eisinger auf einen der sechs Stühle der Bühne gebeten wurde. Viel Publikum hatte sich an der Örtlichkeit im Einkaufszentrum eingefunden, wo ein Haarstilistenteam, Make-up- und Mode-Spezialistinnen auf ihren Einsatz warteten.

„Sie kennen alle meine Bedingung: Kein Mitspracherecht!“, wies Sylvia Eisinger auf die wichtigste – und möglicherweise folgenschwerste – Regel hin. Alle fünf mutigen Kandidatinnen und Willi, der einzige Mann, waren dem Team also ziemlich machtlos ausgeliefert. Innerhalb einer Stunde sollte das neue Erscheinungsbild fertig sein.

„Legt los“, gab die Erfinderin der Vorher-Nachher-Show den Verschönerungsexperten das Zeichen. Schnell war für jede der Probandinnen und für Willi ein entsprechender Typ festgelegt – eben so, wie sie nachher aussehen sollten. Darin enthalten waren eine passende Frisur, ein entsprechendes Make-up und die den Gesamteindruck unterstreichende Kleidung.

Sofort machten sich Friseurinnen an die Arbeit, zeitgleich legten die Make-up-Spezialistinnen Hand an – im Hintergrund wurden bereits Kleider und Accessoires aus den beteiligten Fachgeschäften besorgt. Geduldig saß Melanie Mohr auf dem Friseurstuhl und sah einige Haare herunterfallen. „Wie viel machen die denn da ab?“, fragte die Mainhausenerin durchaus etwas angespannt. Sie selbst konnte das nur aus den Augenwinkeln verfolgen, denn einen Spiegel gab es vorerst nicht.

Nach 40 Minuten war die Zeit des Handwerkens auf der Bühnen vorbei, und Melanie bekam eine schwarze, blickdichte Brille aufgesetzt. Von zwei Helferinnen geführt ging es so in die Umkleidekabine. Ein paar Minuten später kündigte Silvia Eisinger an: „Und hier kommt Melanie!“

Das Publikum staunte nicht schlecht – auf der Bühne stand ein ganz anderer Mensch. „Ich weiß von gar nichts, bin aber umso mehr gespannt“, meinte Melanie Mohr, als sie vor den noch verhängten Spiegel trat. Danach erst wurde der Vorhang gelüftet – und Melanie erkannte sich selbst kaum wieder. „Das ist ja unglaublich – das bin ich?“, blickte sie erstaunt auf die Person im Spiegel und musste sich erst einmal zwicken.

„Ja, ich bin es, und ich bin total begeistert“, freute sich die Mainhausenerin. Neben ihrem neuen Erscheinungsbild erhielt sie einen 500-Euro-Einkaufsgutschein. Überglücklich machte sie sich die „neue“ Melanie Mohr auf dem Heimweg. „Ob die mich zu Hause überhaupt reinlassen?“, scherzte die mutige junge Dame mit dem sportlich-modischen Aussehen. Nun, das haben sie daheim ganz sicher getan.

lfp

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