Jährlich 44 Tonnen Abfall in Papierkörben

Wird Mainhausen zu Müllhausen?

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Regelmäßiger Bauhof-Einsatz: Verstöße Unbelehrbarer

Der Abfall fault oft nicht weit vor dem Haus. An Mainhausens Containerstandorten stapelt sich der Müll - das sieht verheerend aus. Nicht neu, aber immer wieder ärgerlich, sagt Bürgermeisterin Ruth Disser.

Mainhausen – Dabei fährt der Bauhof Woche für Woche montags und donnerstags alle Containerstandorte, Papierkörbe und Bänke ab. Bald beginn alles von vorn: Hausmüll in öffentlichen Mülleimern, alte Autoreifen (im Vorjahr 63 Stück), Sperrmüll im Wald oder aber Hinterlassenschaften von nächtlichen Gelagen an öffentlichen Plätzen und auf den Spielplätzen. Hinzu kommen Hundebesitzer, die zwar die bereitgestellten „Tüten“ verwenden, diese dann aber gefüllt auf die Wiese werfen.

„Die Bürger klagen über einen Mangel an Papierkörben sowie darüber, dass Müll angeblich nicht schnell genug beseitigt wird. Andererseits entsorgen wir alljährlich rund 44 Tonnen Müll, der sich in den gemeindlichen Papierkörben ansammelt oder illegal entsorgt wird“, so die Bürgermeisterin. Die illegalen Ablagerungen werden zwar dokumentiert, aber die Ermittlung der Verursacher durch das Ordnungsamt ist nur selten möglich. Dabei, so Disser weiter, halte sich die Mehrheit der Bürger an die Regeln, zahle aber die Verstöße diverser Unbelehrbarer mit. Letztlich auch steigende Müllgebühren. Besonders verärgert ist die Verwaltung über mutwillig zerstörte Müllbehälter. „An manchen Stellen haben wir auf eine Neuaufstellung verzichtet, da die Kosten ins Unermessliche laufen.“ Ein Lob zollt Disser ihren Bauhofmitarbeitern, die, von wachsamen Bürgern informiert, neben anderen Aufgaben schnell reagierten und die Müllablagerungen zuverlässig entsorgten.  

mho

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