Unterer Bereich im Kreis

Steuersätze im Vergleich niedrig

Mainhausen - Die Gemeinde Mainhausen bleibt bei Grund- und Gewerbesteuer im kreisweiten Vergleich auch in diesem Jahr im untersten Bereich.

Wie der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Frank Simon mitteilt, ist dies das Ergebnis einer Erhebung des Bundes der Steuerzahler Hessen zur Entwicklung der kommunalen Steuersätze im Kreis Offenbach. Der Hebesatz der Grundsteuer B (Abgabe für bebaute oder bebaubare Grundstücke) mit 394 Punkten ist im Vergleich zum restlichen Kreis Offenbach der Zweitniedrigste. Lediglich Neu-Isenburg kann sich geringere Steuersätze leisten. In Seligenstadt müssen auf diesem Weg zur Finanzierung der kommunalen Aufgaben zum Beispiel 431 Punkte, im Rodgau 450 und in Egelsbach sogar 685 Punkte entrichtet werden. Das entspricht dort einer Mehrbelastung von etwa 75 Prozent, rechnet die SPD vor.

Bei der Gewerbesteuer werde mit 357 Punkten in Mainhausen lediglich der Nivellierungssatz des Landes Hessen angelegt. Also der Messbetrag, auf dessen Grundlage zwangsweise Kreis- und Schulumlage abzuführen sind. „Auch hier hat erneut nur Neu-Isenburg (345 Punkte) einen günstigeren Steuersatz und erlaubt sich den Luxus, Umlagen an den Kreis abzuführen, für die sie im Sinne des Haushaltsrechts faktisch keine Einnahmen generieren“, erläutert Simon, der auch Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses ist. Den Spitzensteuersatz erhebt Dietzenbach (395 Punkte) gefolgt von Egelsbach, Mühlheim Rodgau, Rödermark und Seligenstadt (380 Punkte). (kd)

Bilder vom „Mainhäuser Kindertag“ 

Rubriklistenbild: © picture alliance / Daniel Karmann/dpa

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