Erschreckendes Ergebnis

Verstärkte Kontrollen: 270 Verkehrsverstöße an zwei Tagen  

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Tatort Mainflinger Straße: Das Ordnungsamt stoppte einen Autofahrer mit Tempo 86. Weitere Kontrollen sollen folgen.

Mehr als 270 Geschwindigkeitsübertretungen hat das Mainhausener Ordnungsamt bei der letzten mobilen Messung an zwei Tagen im Gemeindegebiet festgestellt.

Mainhausen – Bürgermeisterin Ruth Disser kündigte an: „So lange noch so viele Unbelehrbare unterwegs sind, setzen wir weiter auf verstärkte Geschwindigkeitskontrollen.“

Unrühmlicher „Spitzenreiter“ im 270er Raserfeld war ein Autofahrer, der auf der K185/Mainflinger Straße ortseinwärts mit Tempo 86 statt der erlaubten 50 Kilometer/Stunde gemessen wurde. Ihm droht nun, neben einer Geldstrafe, auch ein einmonatiges Fahrverbot. Für die Bürgermeisterin ist es unverständlich, „dass es vielen Verkehrsteilnehmern immer noch nicht bewusst ist, wie gefährlich zu schnelles Fahren sein kann: Raser setzen nicht nur ihr eigenes Leben aufs Spiel, sondern auch das von anderen.“

270 Geschwindigkeitsverstöße in Mainhausen - in zwei Tagen

Immer mehr in Mode kommen auch Handyverstöße. Es ist kein Geheimnis, jeder kann es permanent im Straßenverkehr beobachten: Fahrer, die ein Handy am Ohr haben, in das Gespräch vertieft und offensichtlich abgelenkt, das Auto durch den Verkehr steuern. „Egal, ob auf der Autobahn, Landstraße oder in der Stadt. Dieses Phänomen ist überall anzutreffen. Und es ist ein gefährliches Phänomen“, sagt Disser und erinnert daran, dass für Handynutzung am Steuer ein Bußgeld von 100 Euro und ein Punkt fällig werden. Resultiert daraus eine Gefährdung, liegt das Bußgeld bei 150 Euro, tritt eine Schädigung ein, sind es 200 Euro.

Insgesamt gilt: Viele Autofahrer verkennen immer noch, dass sich bei Ablenkung die Reaktionsfähigkeit verändern kann. Es gibt die sogenannte Schrecksekunde, die jeder Fahrzeugführer benötigt, um auf ein plötzliches Hindernis oder eine plötzlich auftretende Situation reagieren zu können. Durch die Ablenkung mit einem Handy kann sich diese Schrecksekunde in mehrere Sekunden verwandeln.

Auch für Fahrradfahrer ist Handynutzung verboten

Merke: Auch für Fahrradfahrer ist Handynutzung verboten, der Verstoß wird mit 55 Euro geahndet. „Der Polizei und den Ordnungsämtern geht es dabei aber nicht um die Bußgelder. Es geht definitiv um Verkehrssicherheit“, sagt Disser.  

mho

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