In den beiden katholischen Pfarreien in Mainhausen

Thomas Unkelbach als neuer Diakon eingeführt

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Pfarrer Bernhard Gugerel, dahinter Diakon Siegfried Schnöring, und Thomas Unkelbach (rechts) bei dessen Einführung als Diakon in der Pfarrkirche St. Kilian.   Foto: Bonifer

Mainhausen Pfarrer Bernhard Gugerel, Diakon Siegfried Schnöring und Gemeindereferent Werner Schmitz haben im Verlauf eines Gottesdienstes den neuen Diakon Thomas Unkelbach in Mainhausen begrüßt. Die feierliche Einführung fand in der Pfarrkirche St. Kilian in Mainflingen statt. 

Die Übergabe des Dekrets erfolgte im Auftrag des Bischofs von Mainz, Karl Kardinal Lehmann. Kraft dessen Weisung hatte Prälat Dietmar Giebelmann die Einsetzung des Diakons für die beiden katholischen Pfarreien Mainhausens (St. Kilian und St. Wendelinus) mit seiner Unterschrift urkundlich vollzogen. Thomas Unkelbach hatte die Jahre zuvor die beiden Pfarreien St. Marien Seligenstadt und St. Margareta Froschhausen als Diakon betreut.

Pfarrer Bernhard Gugerel freute sich, „einen gebürtigen Mainflinger für diese Diakonstelle begrüßen zu können“. Auch die Familie des 56-jährigen Unkelbach wohnte der Einführung bei. Dieser ist verheiratet, hat drei erwachsenen Söhne und drei Enkelkinder. Seine Mutter Margot Unkelbach fungierte Jahrzehnte lang als Küsterin in der Pfarrgemeinde St. Kilian. Trotz haupt- und nebenamtlicher beruflicher Aufgaben außerhalb der Ortsgrenzen behielt Unkelbach bis heute mit seiner Familie seinen Wohnsitz in Mainflingen. Somit verlor er seine Heimatgemeinde nie aus den Augen.

Mit der Legitimation für die nebenamtliche Diakonstelle einher gehen auch die Predigtbefugnis und die Trau-Erlaubnis, wie Pfarrer Gugerel betonte. „Ich freue mich auf schöne Predigten von Thomas, der hier in Mainflingen zu seinen Wurzeln zurück gekehrt ist.“

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In seiner Antrittspredigt stellte Unkelbach fest, dass er „viele Erfahrungen sammeln konnte über die Jahre, gute und schlechte. Wir alle sind seitdem älter geworden, und es hat sich auch gerade in Mainhausen sehr viel verändert.“ Menschen seien hinzu gekommen, andere gegangen. „Ich freue mich auf neue Begegnungen und Herausforderungen und vertraue darauf, dass Gott uns dabei zur Seite steht, wie auch auf seine lebendige Botschaft“, schloss Diakon Unkelbach seine Predigt. In der kommenden Woche wird Thomas Unkelbach in der Schwestergemeinde St. Wendelinus Zellhausen vorgestellt. (tku) 

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