„Zahlen der UWG stimmen“

Fraktion legt in Sachen Energieberater nach

Mainhausen - „Bis auf die Knochen blamiert“ hat sich nach Ansicht der Mainhausener UWG-Fraktion die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Katja Jochum.

Nachdem die UWG die Kosten von mehr als 40. 000 Euro für das integrierte Klimaschutzkonzept ebenso wie die vorgeschlagene Stelle für eine Art „Energieberater“ mit jährlichen Kosten von etwa 69. 000 Euro kritisiert hatte, warfen dieSozialdemokraten der UWG „die Verbreitung von Unwahrheiten vor“. Während die Unabhängige Wählergemeinschaft von Kosten von mehr als 40.000 Euro ausging, habe die SPD klargestellt, dass der Gemeindeanteil knapp 9300 Euro betrage, und die Bundesförderung 31 .000 Euro.

„Auch wenn Sozialdemokraten bekanntermaßen bei Steuergeldern Probleme mit dem Rechnen haben, Frau Jochum hätte nur ihre eigenen Zahlen addieren müssen und wäre ebenso wie die UWG auf Kosten von über 40. 000 Euro für das integrierte Klimaschutzkonzept gekommen“, so die UWG-Abgeordnete Tatjana Rengeo. Die SPD habe damit bewiesen, dass die Zahlen der UWG stimmen.

UWG-Fraktionschef Gerald Wissler wies nochmals auf die vorgeschlagene Stelle für eine Art „Energieberater“ hin, von der Katja Jochum noch nie etwas gehört habe: „Es ist schön, dass die SPD in ihrer Pressemitteilung einen Link zum Klimaschutzkonzept auf der Internetseite der Gemeinde gesetzt hat. Hätte Katja Jochum dort selbst mal nachgelesen, hätte sie vielleicht auch die Präsentationsfolien zur Projektvorstellung gefunden.“ Dort habe der von der SPD beauftragte Gutachter auf Seite 33 detailliert aufgeführt, dass für einen sogenannten Klimaschutz- und Energiemanager innerhalb der ersten drei Jahre ein Aufwand in Höhe von 206 .000 Euro anfallen werde.

Wenn die SPD diesen Posten nicht besetzen wolle, so Wissler weiter, könne sie sich bei den Beratungen zum integrierten Klimaschutzkonzept ja der UWG anschließen. (sig)

Bilder: Elektro-Müllwagen schont Umwelt und Ohren

Rubriklistenbild: © dpa

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