Rundgang mit der SPD

Mehr Verkehr in Babenhäuser Straße bereitet Sorge

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Anwohner und SPD-Mitglieder diskutierten über der Verkehrssituation im Bereich der Babenhäuser Straße.  

Mainhausen - Die Verkehrssituation entlang der Babenhäuser Straße in Mainhausen stand im Mittelpunkt einer Ortsbegehung mit Mitgliedern der örtlichen SPD. Zahlreiche Anwohner waren der Einladung gefolgt, äußerten viel Kritik, hatten aber auch Verbesserungsvorschläge parat.

Ein reger Austausch rund um die Verkehrssituation entlang der Babenhäuser Straße in Zellhausen entwickelte sich zwischen den Teilnehmern einer Ortsbegehung, zu der die SPD im Zuge ihrer Veranstaltungsreihe „Mainhausen im Dialog“ eingeladen hatte. Mehr als 30 Anwohner waren der Einladung der örtlichen Sozialdemokraten trotz Regenwetters gefolgt. Unter der Leitung des verkehrspolitischen Sprechers der SPD, Frank Simon, fand ein reger Austausch mit vielen Fragen, Kommentaren Kritik und Vorschlägen statt.

Am Ausgangspunkt TGZ-Turnhalle äußerten die Teilnehmer bereits viele Kritikpunkte, aber auch verschiedene Verbesserungsvorschläge zur Verkehrssicherheit an diesem kritischen Knotenpunkt sowie der entfernter liegenden Kreuzung am Mainring. An den weiteren Stationen Hans-Thiel-Platz, Kurve/Einmündung Taunusstraße, Pfortenstraße, Keilmann-Platz und Ringstraße am Ortsausgang Richtung Babenhausen wiesen die Anwohner wiederholt auf die Hauptprobleme Lärm, Erschütterungen, Verkehrsgeschwindigkeit und -dichte sowie die daraus entstehenden Gefahren an unübersichtlichen und schwierigen Stellen hin.

Außerdem wurden Schäden an der Fahrbahn und Bürgersteigen protokolliert und - wo immer möglich - fotografiert. In der von Frank Simon und Anwohner Torsten Reuter moderierten Veranstaltung gab es von der ebenfalls anwesenden Bürgermeisterin Ruth Disser zahlreiche Hintergrundinformationen zu den Fragen der Bürger. Allerdings betonte die Rathauschefin, dass die Verwaltung nur einen eingeschränkten Handlungsspielraum habe, da es sich bei der Babenhäuser Straße um eine Landesstraße handelt.

Reuter und andere Anwohner wiesen desweiteren darauf hin, dass man sich vor dem Hintergrund der bestehenden Probleme gegebenenfalls auch direkt und von Unterschriftensammlungen unterstützt an die zuständige Behörde Hessen-Mobil wenden müsse.

Neben den heute bereits bestehenden Herausforderungen hatten die Anwesenden auch viele Fragen zum Planungsstand des angedachten Recycling-Zentrums der Firma Höfling (wir berichteren mehrfach). Sorge bereite demnach vor allem die mögliche Mehrbelastung im Ortsteil durch zunehmenden Lastwagenverkehr. In diesem Zusammenhang diskutierte die Gruppe Möglichkeiten zur Verkehrsumgehung oder einer direkten Auf- und Abfahrt an der Autobahn A3.

Wie bereits in ihrem Informationsschreiben an die Anwohner unterstrich die Bürgermeisterin, dass es zum Thema noch keine belastbaren Zahlen gäbe und man die Verfügbarkeit der notwendigen Daten eines Gutachtens zunächst abwarten wolle. Neben einer Bürgerversammlung sagte Disser erneut die Einbeziehung der Anwohner im Planungsverfahren zugesagt. Abschließend versprachen die Kommunalpolitiker der SPD, allen Anwohnern der Babenhäuser Straße in Kürze eine Liste der protokollierten Punkte zusammengefasst zur Verfügung zu stellen und die Bürger über die nächsten Schritte zu informieren.

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sig

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