Workshop

Zellhausen Süd: Radwege und Kita stehen auf der Agenda

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Der Zukunft zugewandt: Interessierte Bürger informieren sich an Schautafeln. 

Ihre Ideen und Wünsche zur Planung des Wohnbaugebiets Zellhausen Süd konnten Anwohner, Eigentümer, Bau- und sonstige Interessenten in einem Workshop einbringen.

Im Bürgerhaus fanden sich dazu etwa 80 Bürger ein, um die Entwicklung des knapp 10 Hektar großen Areals mitzugestalten.

Im Beisein von Torsten Reuter, Erster Beigeordneter der Gemeinde Mainhausen, und Thomas Müller, Geschäftsführer des mit der treuhänderischen Entwicklung beauftragten Hanauer Unternehmens Terramag, übernahm Thomas Egel von der gleichnamigen Planungsgruppe die fachliche Leitung. An vier Tafeln wurden Wünsche, Ideen und Anregungen gesammelt. Die Themen: Städtebau und Wohnen; Verkehr und Mobilität; technische und soziale Infrastruktur; Grün und Klima. 

Zellhausen: Workshop beschäftigte sich mit Städtebau und Infrastruktur

Danach wurden vier Gruppen gebildet, die sich reihum äußern und den Prozess beeinflussen konnten. Städtebau und Infrastruktur erfuhren dabei die größte Resonanz, besonders im Hinblick auf die Nutzung als allgemeines Wohngebiet ohne wesentliches Gewerbe, Vermeidung größerer Wohnblöcke und Wunsch nach nicht zu dichter Bebauung. Als Infrastruktureinrichtungen oft genannt wurden Radwege, Kita mit U3-Betreuung, Spielstraßen und betreutes Wohnen.

Zellhausen: Anbindung an den ÖPNV gewünscht

Beim Verkehr dominierten Wünsche wie Anbindung an den ÖPNV, bessere Anbindung an den Bahnhof und ausreichend Stellplätze. Auch Ladestationen für Elektromobilität waren gefragt. Den Spielplatz zu erhalten und auszubauen, große Gartenanteilen vorzusehen, die Naherholungsfunktion im und um das Gebiet zu erhalten: Das waren häufige Nennungen in Sachen Grün und Klima.

So lieferten die Anregungen wertvolle Hinweise für das Planungsbüro als Entwickler, aber auch für die politischen Entscheidungsträger, die im weiteren Verlauf über die Festsetzungen des Bebauungsplans beraten.

Den Abschluss bildete ein Überblick über die nächsten Planungsschritte. Die Bürger sind aufgefordert, sich weiter zu engagieren – im Zuge öffentlicher Gremiensitzungen sowie weiterer Beteiligungsmöglichkeiten im Planungsprozess, für den etwa anderthalb Jahre zu veranschlagen seien. 

mt

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