Jakob Faber aus Mühlheim will mit eigenen Songs durchstarten

„Applaus ist anders“

Sonst signalisierten „Likes“ viel Zustimmung: „Aber Applaus ist anders“, sagt Jakob Faber nach seinem Auftritt im Schanz.
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Sonst signalisierten „Likes“ viel Zustimmung: „Aber Applaus ist anders“, sagt Jakob Faber nach seinem Auftritt im Schanz.

Wieder hat die Talentschmiede im Dietesheimer Schwesternhaus einen Stern am Musikhimmel hervorgebracht. Der junge Mühlheimer Jakob Faber schreibt eigene Werke. Bei seinem Auftritt im Schanz stellte er zudem seine italienische Freundin Viviana als Sängerin an seiner Seite vor. Faber stammt aus der Combo Carry On der Mühlheimer Musikschule um Norbert Schneider.

Mühlheim – Daneben spielte er in einer Cover-Band in Altenstadt in der Wetterau, zitiert der 26-Jährige aus seinem noch überschaubaren Lebenslauf. Als Solist nutzt er Playbacks, die er selbst am Keyboard und mit Percussion einspielte.

Das Abitur baute er am heimischen Friedrich-Ebert-Gymnasium mit den Leistungskursen Englisch und Mathematik, verrät er. Jetzt studiert er Jura, steht vor dem zweiten Staatsexamen. Seine Musikkarriere hat er aber schon als Kleinkind in der städtischen Einrichtung begonnen, übte „erst widerwillig mit Gitarre“, fand mit den Jahren aber Gefallen an der elektronischen Version, bereicherte die Schulband und gründete eine eigene Formation.

„Es geht mir nicht ums Geld, ich habe Leidenschaft und Spaß.“ Und er möchte mit seinen Songs die Menschen ansprechen. Durch Corona fuhr er auf Musik-Plattformen und in sozialen Netzwerken im Internet „digitale Erfolge“ ein. So haben ihm die Lockdowns „nicht so weh getan“, blickt er zurück. „Aber mein erstes Live-Konzert hier im Schanz ist ein Höhepunkt“, betont er. Sonst signalisierten „Likes“ viel Zustimmung, „aber Applaus ist anders“.

Live wird er zudem von seinem Freund Patrick Messer am Keyboard begleitet. Und erstmals steht seine Partnerin Viviana aus Florenz neben ihm im Rampenlicht. Sie haben sich über seine Musik im Internet kennengelernt, jetzt singt sie mit einem ansteckenden Lächeln „The Lion Sleeps Tonight“ und nimmt den „Highway To Hell“. Auch „Take On Me“ von A-Ha mit seinen Höhen gefällt. (m)

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