Synergieeffekte bei gemeinsamen Projekt

Bauarbeiten für Schulneubau und Betreuungsgebäude an der Birkenwaldstraße in Mühlheim in vollem Gange

Aktuell noch eine Baustelle: Die Arbeiten für den Neubau der Rote-Warte-Schule laufen.
+
Aktuell noch eine Baustelle: Die Arbeiten für den Neubau der Rote-Warte-Schule laufen.

Während die rund 130 Rote-Warte-Schüler – aktuell in den Osterferien – bis zur geplanten Eröffnung des Neubaus im Jahr 2022 im Exil bei MAN-Roland an der Borsigstraße unterrichtet werden, wird an der Birkenwaldstraße gebaggert, geschraubt und gehämmert. Der Neubau für die Rote-Warte-Schule der Schulbetreuung sind in vollem Gange. Vier der fünf Gebäude der Grundschule wurden abgerissen.

Mühlheim - Man sei mit den Bauarbeiten im Zeitplan, sagt Ursula Luh, Sprecherin des schulbetreibenden Kreises Offenbach. Die Bodenplatte sei betoniert, Kellerwände sollen demnächst folgen. „Weitere Gewerke – etwa Installationsarbeiten – sind vor der Vergabe“, informiert Luh über den Fortgang der Bauarbeiten an der Grundschule.

Auch die Arbeiten für den Neubau der Schulbetreuung laufen. Das gemeinsame Projekt von Stadt und Kreis soll zukünftig 120 Betreuungsplätze bieten und ebenfalls zum Schuljahr 2022/23 bezugsbereit sein. Und nach vielen Jahren der räumlichen Trennung von Schulbetreuung und Hort in Zukunft auf dem Schulgelände in unmittelbarer Nähe untergebracht sein. Die Stadtverordnetenversammlung hatte für das neue Betreuungsgebäude 2,85 Millionen Euro für Bau- und Planungskosten sowie die Erstausstattung mit Mobiliar bereitgestellt. Laut Kreistagsbeschluss wird der Schulträger ein Drittel der Investitionskosten übernehmen.

„Dieses Projekt ist ein Beispiel für die gute Zusammenarbeit zwischen dem Kreis Offenbach und uns.“ Man schaffe damit hervorragende Voraussetzungen für eine optimale Schulbetreuung in der Rote-Warte-Schule, meint Bürgermeister Daniel Tybussek.

Das eingeschossige Schulbetreuungsgebäude wird über eine Bruttogeschossfläche von rund 600 Quadratmetern verfügen und soll Themenräume für freizeitpädagogische Angebote, eine Mensa und eine zugehörige Gewerbeküche sowie Räume für pädagogisches und hauswirtschaftliches Personal umfassen. Verkleidet wird der Bau, der ein Gründach erhält, mit Holz.

„Wir sind davon überzeugt, dass das zukünftige Raumangebot direkt auf dem Schulgelände für die Kinder eine deutliche Verbesserung der bisherigen räumlichen Situation darstellen und sich damit die Schulbetreuung weiter positiv entwickeln wird“, teilt Erster Stadtrat und Sozialdezernent Dr. Alexander Krey mit.

Die Synergieeffekte des gemeinsamen Projekts von Stadt und Kreis bestünden „ganz wesentlich in einer abgestimmten Gesamtkonzeption des Schulstandortes, die die Mitnutzung der Räumlichkeiten der Schule durch die Schulbetreuung vorsieht, da eine ,Hausschuh’-Verbindung, also eine direkte räumliche Verbindung zwischen den Schulgebäuden und der Schulbetreuung entsteht, sowie in der übergreifenden Planung und der gemeinsamen Nutzung der Außenanlagen“. Zukünftig sei eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Stadt und Kreis gegeben, da die Bewirtschaftung des Gebäudes durch den Schulträger übernommen werde.

Auf den Außenanlagen sollen naturnahe Spielbereiche, ein Kombinationsspielgerät, ein Bolz- und ein Streetballplatz sowie eine Tischtennisplatte entstehen. Zudem ist ein „grünes Klassenzimmer“ für Projektarbeit im Freien geplant. Ebenso sind Stellplätze für Pkw- und Fahrradparker vorgesehen. Für Themenräume und Mensa sind Freisitze außen vorgesehen.

„Wir danken bereits heute allen Beteiligten in unserem Haus und beim Kreis Offenbach für die gute Zusammenarbeit und sind zuversichtlich, dass wir zum Schuljahresbeginn 2022/23 die Einrichtung in Betrieb nehmen können“, teilen die beiden Hauptamtlichen Tybussek und Krey mit.  ron

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare