160 Läufer starten

Benefiz-Fackellauf der katholischen Gemeinde St. Markus

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Gespanntes Warten auf den Startschuss: Die jüngsten Teilnehmer des Fackellaufs gingen vom Gemeindezentrum aus an den Start.

Mühlheim - Kleine Leuchten aus Restwachs weisen beim Fackellauf der Gemeinde St. Markus den kleinen und großen Sportlern den Weg.

Diesmal hätten sie auch ohne die romantischen Lichtspender am Boden den Weg gefunden. Doch „nomen est omen“ und so müssen beim Fackellauf auch nach der Umstellung auf die Sommerzeit die kleinen Leuchten aus Restwachs aus St. Markus brennen. Mehr als 200 Flammen flackerten am Samstagabend bei der Benefizaktion der katholischen Kirchengemeinde. Sie ersetzten die üblichen Markierungen aus Sägemehl, Kreide oder Schildchen und wiesen den Weg vom Pfarrhaus in der Bleichstraße vorbei am Franzosenviertel auf Main- und Rodaudeich. Die Langstrecke führte vorbei am Klärwerk und bis zum Rumpenheimer Schloss, das die 8,2-Kilometer-Läufer zweimal ansteuern mussten. Freiwillige Polizeihelfer hielten nach den Starts im Stadtgebiet die Strecke autofrei. Mit rund 160 Teilnehmern machten nach gut 90 Voranmeldungen diesmal weniger Aktive mit als erwartet. Die Wagemutigen aber blieben trocken, die dicken Regenwolken zogen vorüber.

Die Schnellsten auf der 8,2-Kilometer-Distanz waren Martin Wilck, Daniel Mansfeht und Jürgen Weber, die das Ziel in einer Zeit zwischen 31:48 und 33:34 Minuten erreichten. Ihnen folgten gleich mehrere junge Talente des Rudervereins. Beim 5,2-Kilometer-Lauf lagen erfahrene Mitglieder der LG Offenbach vorne. Aaron Bienenfeld gewann in 17:10 Minuten vor Dennis Müller (TSV Heusenstamm, 20:38), Thomas Szczuka (LG, 20:57) und Kasu Damesa (LAZ Mühlheim, 21:39). Die 5200 Meter fanden mit mehr als 50 Startern den größten Zulauf.

Die Jüngsten rannten vom Gemeindezentrum los. In fast allen Gruppen beteiligten sich neue Mühlheimer Einwohner aus Syrien, Äthiopien und Eritrea. Zwischen 1000 und 2000 Euro Einnahmen erwarten die Initiatoren um Kathia Schmunck. Damit haben sie im vergangenen Jahr im Familienzentrum Kita St. Markus ein Elterncafé eingerichtet. Wofür das Geld diesmal verwendet wird, steht noch nicht fest. Auf jeden Fall soll wieder das Miteinander in dem Zentrum gefördert werden. Und für die Renovierung der Kirchenbänke soll auch noch eine Summe übrig bleiben.

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Neben der Sprecherin haben auch Ina Kober, Nicole Merle, Dorle Vondung, Kathrin Wolf und Heike Bodensohn in der Organisation mitgewirkt, die Spedition Merle schaffte Absperrungen und Gerät auf die Strecke. Insgesamt waren 50 Helfer im Einsatz, vom Zehnjährigen, der beim Kinderlauf mit dem Rad vorweg fuhr, bis zu den Senioren, die einen Kuchen für die Kaffee-Theke backten. Im Hof des Vereinsheim loderte ein Lagerfeuer, Grillwurst und Salate sorgten für Stärkung und Begegnung.

M.

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