Brandopfer finden eine neue Bleibe

Mühlheim - Nassauische Heimstätte: Wohnung für Mutter mit drei Söhnen. Von Matthias Dahmer

Der Bericht in unserer Zeitung in der vergangenen Woche war auch Markus Brückner ins Auge gefallen: Das Schicksal von Verena Seidel, einer allein erziehenden Mutter dreier Söhne aus Mühlheim. Sie war nach einem Wohnungsbrand an Silvester obdachlos geworden. Zunächst bei einem Bekannten und dann in der Obdachlosenunterkunft in Mühlheim untergebracht, war sie verzweifelt auf der Suche nach einer neuen Wohnung.

Brückner ist nicht nur ein aufmerksamer Zeitungsleser, sondern auch Geschäftsstellenleiter der Nassauischen Heimstätte und betreut mit seinem Team in Stadt und Kreis Offenbach rund 7 000 Wohnungen des Frankfurter Wohnungsbauunternehmens bewirtschaftet. Das war Verena Seidels Glück.

„Wir haben zwar nahezu Vollvermietung im Rhein-Main-Gebiet, aber ein kurzfristiger Wohnungsleerstand ergibt sich ja doch immer wieder mal. Da haben wir einfach mal geschaut, ob wir eine Wohnung in passender Größe frei haben“, erzählt Brückner. Tatsächlich fand sich eine Vier-Zimmer-Wohnung in der Hans-Böckler-Siedlung in Offenbach.

Der Rest ist schnell berichtet: Ein kurzer Anruf bei Verena Seidel, eine schnelle gemeinsame Besichtigung der Wohnung, und nächste Woche kann eingezogen werden. Der Mietvertrag ist den Angaben zufolge bereits unter-zeichnet.

Verena Seidel und ihre Söhne im Alter von 10 bis 14 Jahren sind überglücklich, und Markus Brückner freut sich über eine neue Mieterin. Zumal: „Günther Seidel, ihr Vater, wohnt schon seit über 50 Jahren in einer unserer Offenbacher Wohnungen. Für uns ist das ja schon fast eine Art Familienzusammenführung bei der Nassauischen Heimstätte“.

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