„Es ist einiges passiert“

Einweihung der Kita „Die Wilden Waldzwerge“ an der Sudetenstraße

Leiterin Beate Dogan (vorne links) begrüßte die Kinder an der neuen Kita „Wilde Zwerge“.
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Leiterin Beate Dogan (vorne links) begrüßte die Kinder an der neuen Kita „Wilde Zwerge“.

Jetzt fühlen sich die „Feldhasen“ und die „Waldeulen“ in ihren Höhlen daheim. Der Verein „Die wilden Zwerge“ betreibt nun neben der Kita an der Dietesheimer Straße eine Dependance an der Sudetenstraße in Lämmerspiel. Zur Einweihungsfeier begrüßten Geschäftsführerin Daniela Meckmann sowie die Leiterinnen Angela Hart und Beate Dogan neben gut 40 Eltern und Kindern auch Bürgermeister Daniel Tybussek und den Ersten Stadtrat Alexander Krey.

Mühlheim – Den Rathauschef begeisterte der sogenannte Snoozleraum, eine hölzerne Empore am Eingang zum Dösen und Entspannen. Er lobte die Idee und das Konzept, das einen Aufenthalt der zwei Kindergartengruppen rund um einen Bauwagen im nahen Waldpark vorsieht. „Es ist einiges passiert“, staunte Tybussek über den Standort im ehemaligen Treffpunkt von BdV, VdK und Senioren in Lämmerspiel.

„Der Verein wird ehrenamtlich geführt“, betonte der Bürgermeister, „die ,Zwerge’ sind ein erfahrener und engagierter Träger“, versicherte er gegenüber den Eltern. „Das Team strahlt Freude und Einsatzbereitschaft aus, die Kinder werden sich wohlfühlen“. Die Leistung der Gemeinschaft erkannte der Stadtrat an den Vorher-nachher-Fotos, die im Inneren an die Arbeit des Vereins erinnerten.

Bauseitig sei die Mühlenstadt nach Neubauten und Erweiterungen nun zu 100 Prozent mit Kindergarten-Plätzen ausgestattet, „wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“. Krey lobte die Pädagoginnen und Pädagogen, die mit viel Herzblut an dem Projekt der „Waldzwerge“ mitwirken. Sie vermittelten den Eltern die Sicherheit, dass ihre Sprösslinge gut aufgehoben sind, und ermöglichten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Bis zu 30 Kinder treffen sich morgens ab 7.30 Uhr zunächst in den Räumen, um dann Richtung Wald aufzubrechen, ihrem täglichen Aufenthaltsort. Es gibt eine Standortzuteilung durch das Forstamt, Flurstücke, auf die sich die Gruppen zur Sicherheit beschränken sollen. Auf rund 130 Quadratmetern stehen an der Sudetenstraße zwei Gruppenräume, ein Entspannungszimmer, ein Büro, sanitäre Anlage für Kinder und für die acht Fachkräfte, Koch und Hauswirtschafterin bereit. Koch Jan Brey soll den Kindern zum Frühstück und Mittagessen frisches und regionales Essen zubereiten. Auch soll es nachmittags gesunde Snacks geben. Das Außengelände an der Kindertagesstätte wird noch gemeinsam gestaltet. (Von Michael Prochnow)

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