Igel-Insel: Kreis weist Schuld von sich 

Mühlheim (non) - Der Kreis Offenbach hat auf Anfrage auf die im Zusammenhang mit der Aufzucht von Reh Rudi in der Igel-Insel laut gewordenen Vorwürfe reagiert, der Druck des Veterinäramts habe zum Aus für die Auffangstation beigetragen.

Nach Ansicht des Amts war auf Ulrike Pachzelts Anwesen im Markwald „keine artgerechte Unterbringung des Rehbocks möglich“, weshalb man diese angeordnet habe, heißt es aus der Pressestelle. Dieses Vorgehen sei von Verwaltungsgericht Darmstadt und Hessischem Verwaltungsgerichtshof bestätigt worden. Trotz mehrfacher Aufforderung habe Pachzelt aber nichts unternommen.

Lesen Sie hierzu auch:

Die Igel-Insel ist untergegangen

Erst durch die Presse habe man erfahren, dass das Reh nun in Bayern untergebracht sei. „Hätte Frau Pachzelt den Kreis hierüber rechtzeitig informiert, wären ihr Zwangsgelder erspart geblieben“, heißt es. Zudem sei die eigentliche Igel-Insel vom Verfahren nie betroffen gewesen, die Igel-Haltung habe man bereits 2003 genehmigt. Einer Fortführung habe also nichts im Wege gestanden.

Rubriklistenbild: © pixelio.de/Kurt Bouda

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare