Neue Stimmen gewinnen

Katholischer Kirchenchor St. Sebastian in Mühlheim gründet Förderverein

Den Vorstand des Kirchenchors Dietesheim bilden (vorne von links) Doris Bormann, Monika Friedrich, Monika Bedel und Pfarrer Willi Gerd Kost sowie Margarete Seipel, Petra Alig, Heike Pieroth, Eva-Maria Wilk, Edel Schwemler, Nicole von Keitz und Chorleiter Tobias Prautsch.
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Den Vorstand des Kirchenchors Dietesheim bilden (vorne von links) Doris Bormann, Monika Friedrich, Monika Bedel und Pfarrer Willi Gerd Kost sowie Margarete Seipel, Petra Alig, Heike Pieroth, Eva-Maria Wilk, Edel Schwemler, Nicole von Keitz und Chorleiter Tobias Prautsch.

Es gibt Vereine, die lassen sich selbst von Corona nicht unterkriegen. Zu ihnen zählt der Katholische Kirchenchor (KKC) St. Sebastian. Die Sängerinnen und Sänger ließen keine der wenigen Gelegenheiten während der Pandemie aus, ihre Stimmen zu erheben. Kaum durften sie sich wieder treffen, riefen sie zur Jahreshauptversammlung und wählten ihren Vorstand neu. Und gründeten einen Förderverein.

Mühlheim - Der „Verein zur Förderung des Chorgesangs in St. Sebastian“ soll mit Aktionen und Veranstaltungen dazu beitragen, die Kasse der Sangesgemeinschaft für den Kauf von Noten und anderem Material auszustatten. Vor allem aber soll die neue Gruppierung neue Aktive für den KKC gewinnen, erläuterte die neu gewählte Vorsitzende Monika Bedel. Monika Friedrich bekleidet das Amt ihrer Stellvertreterin, Doris Bormann das der Kassiererin. Die Kassenprüfung obliegt Margarete Schwemmler und Margarete Seipel.

Gründungsmitglieder sind fast alle 28 anwesenden Aktiven des Chors. Sie verabschiedeten die Satzung in der vorliegenden Form, unterzeichneten sie und das Gründungsprotokoll. Zuvor hatten die Christen das Führungsgremium des Kirchenchors neu bestimmt. Danach stehen ebenfalls Monika Friedrich und Monika Bedel an der Spitze, Doris Bormann kümmert sich wiederum um die Finanzen. Für Organisationsaufgaben ist Bärbel Picard verantwortlich, die Schriftführerin heißt Eva-Maria Wilk, Notenwartinnen sind Edel Schwemler und Nicole von Keitz, Beisitzerinnen Petra Alig und Heike Pieroth. Margarete Seipel erklärte sich bereit, die Kasse zu prüfen, Tobias Prautsch gehört als Dirigent dem Vorstand an, Pfarrer Willi Gerd Kost als Präses. Allein der Posten der Öffentlichkeitsarbeit blieb vakant. Die beiden Leiterinnen berichteten über die Aktivitäten in der Corona-Zeit: In der Christmette, zu Ostern, Pfingsten und Fronleichnam sowie bei Patronastsfest, Gedenk-Gottesdienst der Kolpingfamilie und der Jubilarenehrung in der Pfarrkirche sang zumindest eine kleine Schola. So gratulierten sie auch mehreren Paaren zum Ehe-Jubiläum.

Ab Juni 2020 begannen die Proben wieder, mit Hygienekonzept in kleinen Kreisen und im Freien. Im vergangenen März waren Einzelproben im Pfarrheim erlaubt, seit einigen Wochen dürfen unter Einhaltung der Corona-Regeln wieder mehrere Chor-Mitglieder gemeinsam die Stimmen erheben, resümierte Monika Friedrich. Jetzt hoffen sie, durch die Impfungen bald wieder vollzählig proben und auftreten zu dürfen. „Neue Sängerinnen und Sänger sind zu jeder Zeit herzlich willkommen“, betonten die Vorsitzenden (Michael Prochnow)

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