Mehr als 50 Teilnehmer beim ersten ökumenischen Krippenweg / Gemeinschaft der Pfarreien stärken

Zum Kennenlernen aufgebrochen

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Pfarrer Johannes Schmitt-Helfferich zeigte seinen Krippenberg.

Mühlheim (sim) ‐  Sie stehen zu Weihnachten in vielen Haushalten und erinnern an die Geburt Christi. Die Rede ist von den Krippenfiguren, die meist aus Holz oder Ton gefertigt die Geschichte aus dem Stall in Bethlehem szenisch darstellen. Eben diese Miniaturmodelle standen jetzt im Mittelpunkt, als evangelische und katholische Gemeinden zu einem ökumenischen Krippenweg eingeladen hatten.

Ziel der Veranstaltung war es, neue Begegnungen zwischen den Mitgliedern der beiden christlichen Konfessionen zu ermöglichen. „Wir wollten die Gemeinschaft der Pfarreien untereinander stärken – und das über die Konfession hinaus“, erklärte Bernd Klotz vom ökumenischen Kreis, der sich im Sommer 2009 konstituiert hatte. „Der Krippenweg soll auch ein Zeichen für unseren Aufbruch sein, dass wir uns gegenseitig auf den Weg machen, den anderen kennen zu lernen.“

Die Idee kam gut bei den Gläubigen an. Mehr als 50 Teilnehmer beteiligten sich an der Aktion und marschierten in einer fröhlichen Prozession von der Sankt Markuskirche über die evangelische Friedenskirche und Sankt-Maximilian-Kolbe bis zum Gotteshaus der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde. So stellte der katholische Pfarrer Johannes Schmitt-Helfferich der Gruppe im Pfarrheim von Sankt Markus seinen eigenen Krippenberg nach schwäbischem Muster vor. Sein evangelischer Kollege Ralf Krombacher gab Anekdoten über die Krippe mit Odenwälder Tonfiguren zum Besten, während Pfarrerin Daniela Creutzberg gleich drei Geburtsszenen Jesu präsentierte.

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