Kita an der Dietesheimer Straße

Mehr Platz für Wilde Zwerge

Kita-Leiterin Angela Hart und Bernard McDermott, Wohnbau-Geschäftsführer Ingo Kison, Bürgermeister Daniel Tybussek sowie Wohnbau-Architekt Roland Rau (von links) in den neuen Räumen.
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Kita-Leiterin Angela Hart und Bernard McDermott, Wohnbau-Geschäftsführer Ingo Kison, Bürgermeister Daniel Tybussek sowie Wohnbau-Architekt Roland Rau (von links) in den neuen Räumen.

Mühlheim - 18 Mädchen und Jungen im Alter zwischen drei und sechs Jahren durften bereits mit ihren Betreuern als mittlerweile vierte Gruppe in die Kita Wilde Zwerge an der Dietesheimer Straße einziehen. Dazu wurden Räume im zweiten Obergeschoss komplett neu erschlossenen.

Im Mai dieses Jahres lag die Genehmigung zum Ausbau der Kita Wilde Zwerge vor, jetzt wurde die endgültige Betriebserlaubnis erteilt. Die Projektleitung hatte die Wohnbau Mühlheim am Main GmbH inne. Sie wandelte in kürzest möglicher Zeit zwei Mietwohnungen in eine 140 Quadratmeter große Fläche für die Kindereinrichtung um. Zwei der baulichen Veränderungen, die für eine Betriebserlaubnis zwingende Voraussetzung waren, sind der Bau einer Nottreppe am Gebäudeäußeren, die als zweiter Rettungsweg dient, und Anpassungen des internen Treppenhauses an die vorgegebenen Kita-Normen.

Die Stadt Mühlheim als Eigentümer des Gebäudes, hat einen Antrag auf Fördermittel aus dem Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung 2017-2020“ gestellt. Die Kostenschätzung in Höhe von 200.000 Euro wird voraussichtlich eingehalten. Bürgermeister Daniel Tybussek fügt an: „Mit der Fertigstellung und der erfolgten Betriebserlaubnis wird durch die neue Gruppe bei den Wilden Zwergen ein weiterer Baustein in der Kinderbetreuung in Mühlheim erfolgreich hinzugefügt.“

Kita-Lunch statt Abendkarte: Als Koch-Azubi im Catering

Horrorgeschichten von ewig langen Arbeitstagen und herumbrüllenden Küchenchefs kann Koch-Azubi Nick Grabert nicht bestätigen. Das liegt vielleicht auch daran, dass er bei einem Caterer lernt und nicht in einer klassischen Küche. Foto: Karolin Krämer/dpa-tmn
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Sauce ansetzen oder Fleisch braten - Wie jeder Koch-Azubi lernt auch Nick Grabert den Beruf von A bis Z. Nur die Portionen sind im Catering häufig viel größer als im Restaurant. Foto: Karolin Krämer/dpa-tmn
Das gleiche Gericht für sehr viele Menschen kochen - das gehört für Nick Grabert zum Alltag. Foto: Karolin Krämer/dpa-tmn
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Für eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf wurden in den letzten Jahren für die unterschiedlichen Altersklassen neue Betreuungsplätze geschaffen – weitere werden folgen. Die Planung und Realisierung einer neuen Kita an der Wilhelm-Busch-Straße laufen auf Hochtouren, die Fertigstellung einer Einrichtung im Familienhaus an der Schillerstraße für 75 Kinder steht unmittelbar bevor. Seinen Dank richtet Tybussek auch an den freien Träger: „Dort wird mit einem ehrenamtlichen Trägerverein Beachtliches geleistet. Die wilden Zwerge sind für unsere Stadt ein verlässlicher Partner.“ (clb)

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