Holzland-Becker-Schecks für Förderaktion unserer Zeitung

Es klingelt für Vereinsprojekte

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Geschäftsführer Frank Becker überreichte am Montagabend die Gewinne an die Vertreter der zehn Mühlheimer Vereine, die bei den „Klingelnden Vereinskassen“ die Nase vorn hatten.

Mühlheim - Es gibt Dinge im Obertshausener Holzland Becker, die kann man weder kaufen noch bestellen. Die muss man sich verdienen – mit Projekten, die zur seit 1996 im jährlichen Wechsel durch die Vereinslandschaften von Mühlheim, Oberts-hausen und Heusenstamm tourenden Förderaktion „Klingelnde Vereinskassen“ des Holzlandes und unserer Zeitung passen.

Und die Projekte, die es in die Endrunde der siebten Mühlheimer Ausgabe geschafft hatten, passten wie die Faust aufs Auge. Die Gewinne gab’s am Montagabend aus den Händen von Geschäftsführer Frank Becker in Form von Riesenschecks. Vergeben wurden erstmals 7500 Euro. Je einmal 2000 und 1000, zweimal 750 und sechsmal 500 Euro. Es sei natürlich keine einfache Aufgabe für die auch mit dem städtischen Vereinskenner Klaus Schäfer und Mühlheim-Redakteur Marcus Reinsch besetzte Jury, aus der Vielzahl der Bewerbungen die zehn Finalisten zu bestimmen. Doch letztlich sei erneut eine gute Wahl gelungen. Das habe auch die Beteiligung an der Internetabstimmung auf der Holzland-Internetseite und die Resonanz auf die ausführliche Vorstellung der Projekte in der Offenbach-Post gezeigt.

Ganz oben in der Gunst der Mühlheimer positionierte sich gleich bei seiner ersten Teilnahme der Verein für Sport- und Gebrauchshunde. Er hat nun 2000 Euro mehr für das auf Umwelt und Kasse nachhaltig wirkende Vorhaben, die Jahrzehnte alte Flutlichtanlage auf seinen Übungsarealen gegen eine mit sparsamer LED-Technik auszutauschen. Das Projekt vereinte 410 Stimmen auf sich.

Rang zwei (378 Stimmen) belegte der Lämmerspieler Carneval-Verein. Er muss, weil der bisherige nicht mehr zu den Sicherheitsbestimmungen passen will, einen neuen Fastnachtswagen auf die Räder stellen. Außerdem fließt Vereinskassen-Geld in die närrische Nachwuchsarbeit. Den dritten und vierten Platz holten die Hospizgemeinschaft mit der elementar wichtigen Fortbildung von Hospizhelfern (225 Stimmen) und der Förderverein des Friedrich-Ebert-Gymnasiums (166). Er überzeugte mit dem Willen, eigene Festzeltgarnituren anzuschaffen. So ist mehr Geld für seine eigentlichen Aufgaben verfügbar.

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Je 500 Euro bekamen die DLRG („Aktion Blaulicht“ zum neuen Einsatz- und Transportfahrzeug), die MS-Selbsthilfegruppe „MainSterne“ (Therapie-Wochenende), der Verein „Rettet Kinder – Rettet Leben“ (integratives Spielgerät), die Streetworker des Zugpferd-Vereins (Zirkuswagen für die aufsuchende Jugendarbeit), die Sportvereinigung Dietesheim (Beamer für die Fair-Play-Projekte) und die Tanzsport- und Karnevalsgesellschaft Sonnau (fahrende Ritterburg). (mcr)

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