Mit königlichem Lächeln

+
Stefan Heberer plauderte mit Luigi (rechts). In der Mitte: Das Prinzenpaar Ulrike I. und Kay I.

Mühlheim ‐ Jetzt kennen sie viele ihrer Untertanen. Und das Volk seinerseits durfte die Herrscher hautnah und in Lebensgröße bewundern. Bei der Prinzenpaar-Vorstellung stellte Wolfgang Sterr, Sitzungspräsident der Katholischen Karnevalisten Mühlheims (KaKaM), Kay I. und Ulrike I. vor, die mit königlichem Lächeln auf der Bühne des Gemeindezentrums an der Pfarrgasse standen. Von Michael Prochnow

Die Regenten und das Kinderprinzenpaar Tim I. und Leonie I. nahmen von ihren Untertanen zahlreiche Geschenke entgegen. Erster in der Reihe der Gratulanten war der nunmehr entmachtete und ins Asyl in den Spessart geflohene Rathauschef. Bernd Müller machte den Herrschern über die Kampagne seine Aufwartung - wie gewohnt in ausführlichen und wohlgedichteten Reimen. In seinem Windschatten folgten auch zwei neue Gesichter aus den Reihen von CDU und SPD: Laurent Hoff und Rosmarie Palm.

Im Anschluss kletterten die gekrönten Häupter des Lämmerspieler Carneval-Vereins (LCV) sowie der Zugmarschall des Mühlheimer Karnevalvereins (MKV) in die Bütt, der Elferrat der Tanz- und Karnevalsgesellschaft (TKG) Sonnau, die heimischen „Altstaedter“ und die bewaffneten „Dalles Cowboys“ bezogen Aufstellung. Zudem hatten die Vertreter des Dietesheimer Kolping-Elferrates Verstärkung mitgebracht. Kerbchef Stefan Heberer plauderte mit „Luigi“, lieh dem frechen Federvieh seine Stimme mit italienischem Akzent.

Geschenke für die nachfolgenden Prinzenpaare

Zuvor hatten sich die Prinzenpaare der vergangenen Kampagne verabschiedet. Jens und Kristin sowie die Kinder Pascal und Hannah überreichten Geschenke an ihre Nachfolger. Die DJK-Garde geleitete die neuen Machthaber über die Narrenschar in ihren leuchtend roten Uniformen, Pfarrgemeinderäte hüpften als „hey, Zwerge, hou“ zur Filmmusik übers Parkett. Dann gratulierten Repräsentanten von Feuerwehr, Verkehrs- und Verschönerungsverein und den Lämmerspieler Ortsvereinen den Mühlheimer Tollitäten.

Mit einem Lächeln portraitierte Sterr die Prophylaxe-Assistentin Ulrike I., in deren Adern karnevalistisches Blut fließe. Bereits die Großeltern habe es regelmäßig in die Bütt gezogen, resümierte Sterr. Ehemann Kay dient im Moment noch als Zeitsoldat bei der Bundeswehr, ihn zieht‘s danach zu Abitur und Polizeidienst. Seine Vorfahren riefen am Rhein Alaaf, Kays Vater regierte bereits die Narren in der Mühlenstadt.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare