Kreative Köpfe basteln an einer „Marke für Mühlheim“

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Diese "Kreativen Köpfe" haben das neue Stadt-Logo entworfen.

Mühlheim - (mad) Mit großen Worten wird derzeit nicht gespart, wenn es um die Entwicklung eines Leitbildes für die Stadt Mühlheim geht. Um die Frage, wie die Mühlenstadt in den nächsten zehn, zwanzig, dreißig Jahren aussehen soll.

Von „strategischer Positionierung im regionalen und globalen Umfeld“ ist etwa die Rede und von den „Herausforderungen der Zukunft“.

Um die neuen Zeiten auch optisch zu dokumentieren, wird im Moment an einem neuen Logo für Mühlheim gebastelt. Ein - das klingt moderner - Corporate Design - identitätsstiftend und gültig nicht nur für die Stadt, sondern auch für alle ihr angeschlossenen Gesellschaften.

Dieses einheitliche Erscheinungsbild, eine „Marke für Mühlheim“, so die bodenständige Version, wird von kreativen Köpfen der Offenbacher Hochschule für Gestaltung entworfen. „An der Entwicklung einer Marke für Mühlheim arbeitet die Klasse von Professor Klaus Hesse“, berichtet Bürgermeister Bernd Müller. Und zum Beweis dafür, dass Hesse ein Meister seines Fachs ist, listet Müller auf: „Professor Hesse befasst sich mit konzeptioneller Gestaltung und lehrt Corporate Design, Editorial Design und Plakatwerbung. Im Ranking der Kreativhochschulen erreichte der von ihm geleitete Studienschwerpunkt Kommunikationsdesign Platz eins.“ Dieser Erfolg basiere auf den zahlreich gewonnenen internationalen und nationalen Auszeichnungen der Studenten der Klasse Hesse und den persönlichen Wettbewerbsgewinnen von Professor Klaus Hesse.

Ein neues einheitliches Erscheinungsbild tue der Stadt und ihren städtischen Unternehmen sehr gut, meint auch Ralf Petzold, Geschäftsführer der WohnBau und der Stadtwerke: „Wir sind gespannt auf die Ideen und Vorschläge der Studierenden. Das neue Logo soll ohne langes Nachdenken sofort mit Mühlheim und seinen städtischen Gesellschaften in Verbindung gebracht werden können.“

Die Logo-Entwürfe sollen öffentlich diskutiert werden. Am Mittwoch, 4. Februar, um 19 Uhr ist es soweit: 16 Studierende der Klasse Hesse werden sich in der Willy-Brandt-Halle an der Dietesheimer Straße mit ihren Vorschlägen dem Votum der Öffentlichkeit stellen. Die Anwesenden erhalten die Möglichkeit, sich aktiv an der Bewertung zu beteiligen und einen Publikumspreis zu bestimmen. Eine Fachjury wird dann die endgültige Auswertung vornehmen und das Resultat und die Preisträger im März bekannt geben.

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