Unterkunft für 140 Menschen

Flüchtlingszelt an der Willy-Brandt-Halle steht

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Flüchtlingszelt neben der Willy-Brandt-Halle

Mühlheimer - Heute sind es nur Spuren im Eis. Ab Februar, wenn die ersten neuen Flüchtlinge ins Zelt auf dem Festplatz neben der Mühlheimer Willy-Brandt-Halle ziehen, werden es Lebensspuren sein.

Die Stadt hat die dank dreilagiger Hülle und Ölheizung winterfeste Konstruktion zum Wochenanfang aufstellen lassen, weil jetzt alle festen Unterkünfte in der Stadt belegt und zusätzliche Bauten noch nicht fertig sind. Die Aufnahmekapazität beträgt theoretisch 140 Menschen. Nach bisheriger Planung sollen es aber maximal 100 werden. Und kein Flüchtling wird vermutlich länger als einige Wochen im mit Holzwänden für ein Mindestmaß an Privatsphäre unterteilten Zelt bleiben müssen, bevor ihm ein besserer Platz angeboten werden kann. Wieder verschwinden wird das Zelt spätestens Ende September. Es ist bereits anderweitig verkauft.

Bürgermeister Daniel Tybussek hatte diese Zwischenlösung Ende vergangener Woche bei der dritten Bürgerversammlung zur Flüchtlingsunterbringung angekündigt. Außerdem eine Leichtbauhalle, deren schon fertige Fundemente auf dem Parkplatz der Dieselstraßen-Sporthalle für Unmut bei manchen ihrer auch um ihre Sicherheit fürchteten Nutzern gesorgt haben. Und zehn zwei- und dreistöckige Holzhäuser an der Anton-Dey-Straße, die nach ihrer Nutzung als Flüchtlingsdomizil auch als „normaler“ Wohnraum genutzt werden können. Unverändert: der Flohmarkt an der Willy-Brandt-Halle. Der findet auch mit neuer Nachbarschaft an jedem Mittwoch von 7 bis 13 Uhr statt.

Mehr als 6000 Flüchtlinge in Heimat zurückgekehrt

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