Stadt will grünes Licht zum Blaulicht-Bau

Etappe zwei für Retter

Mühlheim - Nächster großer Schritt auf dem steilen Weg des Feuerwehrhauses Lämmerspiel in die Zukunftsfähigkeit: Die Stadt will vom Stadtparlament 283.000 Euro für den zweiten Bauabschnitt. Damit soll die Energiespar-Sanierung bezahlt werden.

Gleichzeitig wollen 460.000 Euro freigeben werden, damit unter anderem die neue Unterstellhalle planbar wird. Das Dach ist zu dämmen, die alten Glasbausteine müssen gegen Fenster getauscht, die Heizung kann unter anderem mit effizienten Pumpen sparsamer dressiert werden: Im zweiten von drei Bauabschnitten wird das Feuerwehrhaus an Lämmerspiels Obertshäuser Straße energetisch saniert – falls das Stadtparlament (20. September, 18 Uhr, Rathaus, Friedensstraße 20) den entsprechenden Antrag aus der Stadtverwaltung absegnet.

Diskussionen sind in Erinnerung an die lange Vorgeschichte zu erwarten, ein Nein aber nicht. Denn grundsätzlich sind die Volksvertreter einig, dass das Ensemble der Stadtteil-Retter aus der eingeschossigen Fahrzeughalle und dem auch anderen Vereinen dienenden zweigeschossigen Multifunktionsbau den Zukunftsschub braucht. Insgesamt sind dafür 1,335 Millionen Euro veranschlagt. Die politische Erlaubnis für die Investitionen allerdings gibt’s für jede Etappe einzeln.

Für den seit Juni laufenden ersten Bauabschnitt waren das 592 000 Euro. Die reichten unter anderem für Umbau und Sanierung der Einsatz- und Vereinsbereiche im Erdgeschoss des Funktionsgebäudes und kleinere Maßnahmen in der Fahrzeughalle.

Feuerwehr-Übung an der Schleuse in Mühlheim: Fotos

Bilder zur Übung der Feuerwehr Mühlheim an der Main-Schleuse.

Bilder zur Übung der Feuerwehr Mühlheim an der Main-Schleuse.

Bilder zur Übung der Feuerwehr Mühlheim an der Main-Schleuse.

Bilder zur Übung der Feuerwehr Mühlheim an der Main-Schleuse.

Bilder zur Übung der Feuerwehr Mühlheim an der Main-Schleuse.

Bilder zur Übung der Feuerwehr Mühlheim an der Main-Schleuse.

Bilder zur Übung der Feuerwehr Mühlheim an der Main-Schleuse.

Bilder zur Übung der Feuerwehr Mühlheim an der Main-Schleuse.

Bilder zur Übung der Feuerwehr Mühlheim an der Main-Schleuse.

Bei den Energiesparmaßnahmen des zweiten Bauabschnitts ist’s komplizierter. Die Stadt hat fünf Varianten durchgerechnet, weil sich nicht nur die Kosten je nach Umfang der Sanierung deutlich voneinander unterscheiden, sondern beispielsweise auch die Beträge, für die Zuschüsse beantragt werden können.

Vorgeschlagen hat die Verwaltung nun die Variante I. Weil deren Kosten komplett zuwendungsfähig sind und sich vermutlich schon in zwölf Jahren wieder amortisieren würden. Zudem sei diese „Förderung über Einzelmaßnahmen grundsätzlich die unproblematischste und risikoärmste Projektvarian-te“. Und eventuell könnte dann auch „die Sanierung einzelner Bauteile der Fahrzeughalle (...) gefördert werden“. Das ist reizvoll, da die Dämmung der Halle als unwirtschaftlich gilt, weil der Bau kaum beheizt und selten genutzt wird. Sprich: Auch in 30 Jahren, der Lebensdauer der Sanierungsmaßnahmen, würden die eingesparten Energiekosten nicht die Investitionskosten decken.

Brennenden Sperrmüll direkt bei der Feuerwehr abgeladen: Fotos

Bilder des Einsatzes in Lämmerspiel.

Bilder des Einsatzes in Lämmerspiel.

Bilder des Einsatzes in Lämmerspiel.

Bilder des Einsatzes in Lämmerspiel.

Bilder des Einsatzes in Lämmerspiel.

Bilder des Einsatzes in Lämmerspiel.

Bilder des Einsatzes in Lämmerspiel.

Bilder des Einsatzes in Lämmerspiel.

Bilder des Einsatzes in Lämmerspiel.

Bilder des Einsatzes in Lämmerspiel.

Bilder des Einsatzes in Lämmerspiel.

Bilder des Einsatzes in Lämmerspiel.

Bilder des Einsatzes in Lämmerspiel.

Bilder des Einsatzes in Lämmerspiel.

Ein Ja will die Stadt vom Parlament darüber hinaus für die Freigabe von 460.000 im Haushaltsentwurf 2019 reservierten Euro. Die seien nötig, damit die Sanierung der Außenanlagen – von den Volksvertretern für gut befunden ist etwa der Bau einer Unterstellhalle – geplant werden kann. (mcr)

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