Bebauungsplan fürs Karree soll beschlossen werden

Es war einmal ein Spielplatz...

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Bauland: der ehemalige Spielplatz an der Händelstraße.

Mühlheim - Letzter planungsrechtlicher Hürdensprung auf dem Weg des einstigen Spielplatzes Händelstraße zum Miniatur-Baugebiet: Die Stadtverordnetenversammlung soll in ihrer Februar-Sitzung den Bebauungsplan für das Karree beschließen.

Das von Wohnriegeln umschlossene Gelände zwischen Händelstraße im Norden, Friedensstraße im Süden, Hoffmannstraße im Westen und Querstraße im Osten ist emotional stark aufgeladen. Vor allem politisch. Das liegt daran, dass die Stadt dort erstmals ihren Grundsatzbeschluss zum Verkauf von weniger genutzten Spielplätzen zu Gunsten der Modernisierung oder Umgestaltung beliebterer Freizeitareale umsetzt. Der Spielplatz Händelstraße hatte bei der ebenfalls umstrittenen städtischen Frequenzanalyse nicht gut abgeschnitten und war als verzichtbar eingestuft worden. Auch, weil der Bürgerpark-Spielplatz nur zwei Steinwürfe entfernt liegt und so eine Alternative für den Nachwuchs bietet.

Das Geld aus dem mittlerweile ebenfalls abgesegneten Verkauf des Grundstücks darf ausschließlich für die Verbesserung anderer Spielplätze verwendet werden. Der Erlös aus der Händelstraße wird mit den Kosten für die im Herbst vergangenen Jahres quasi auf den Kopf gestellten Spiellandschaft auf dem Alten Festplatz am Rand der Altstadt verrechnet. Gedacht ist auch an die Umgestaltung des Bürgerparks.

Bürgerpark zunächst zentraler Jubiläumsort

Dort kommen sich bekanntlich verschiedene Nutzungen in die Quere, weshalb Entzerrung und Aufmöbelung im Gespräch sind. Der große Wurf auf diesem Gelände wird allerdings mindestens bis nächstes Jahr warten müssen. Denn der Bürgerpark ist erstmal ein zentraler Ort des 1200-Jahre-Mühlheim-Jubiläums in diesem Jahr. Hier wird unter anderem ein Festzelt stehen.

Die finale Version des Ende 2013 auf den Weg gebrachten, Anfang 2014 erstmals und nach dem Sammeln von Bedenken und Anregungen erneut öffentlich ausgelegten Bebauungsplans für die Händelstraße schafft nun die baurechtliche Grundlage dafür, dass die Käufer auch etwas mit dem Gelände anfangen können. Die Vorlage der Stadtplanung ans Parlament spricht von einem Konzept, das „zwei Wohngebäude mit zwei Vollgeschossen und einer vergleichsweise geringen Bauhöhe im Innenbereich des Straßenblocks“ vorsieht.

Für die umstehenden mehrstöckigen Blocks gilt der Bebauungsplan gleich mit. Änderungen sind da allerdings nicht zu erwarten, die Bestandsbauten wurden lediglich in der Zahl ihrer Geschosse festgeklopft.

mcr

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