Millionenschaden

Brandstiftung bei Manroland - Polizei fasst Tatverdächtigen

Mühlheim - Es war wohl vorsätzliche Brandstiftung. Nach ersten Ermittlungen in einem Bürogebäude von „Manroland“ an Mühlheims Borsigstraße in der Nacht zum Donnerstag hat die Polizei aus dem Fragezeichen hinter der Brandursache ein böses Ausrufezeichen gemacht. Und einen Tatverdächtigen gefasst.

Bei dem gefassten Tatverdächtigen handelt es sich um einen 25-Jährigen. Weitere Details nannte eine Polizeisprecherin mit Hinweis auf laufende Ermittlungen noch nicht. Grob beziffern lässt sich nun allerdings der Sachschaden: rund eine Million Euro. Das Feuer hatte um 3.27 Uhr über die automatische Brandmeldeanlage des Gebäudes einen fast siebenstündigen Großeinsatz der von Rodgauer Rettern unterstützten Mühlheimer Feuerwehren ausgelöst. Insgesamt kämpften etwa 80 Helfer stundenlang. Der Ursprung der Flammen lag in einem 900 Quadratmeter umfassenden Großraumbüro in der vierten Etage. Es fraß sich auch in andere Teile der Immobilie vor. Die Borsigstraße war während des Einsatzes voll gesperrt, ein Teil der Offenbacher Straße zeitweise. Verletzt wurde niemand. (mcr)

Bilder: Großeinsatz bei Manroland in Mühlheim

Rubriklistenbild: © dpa

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