Bushaltestelle jetzt barrierefrei, neue Stopps für den 120er

S-Bahnhof: Parkplätze sind fertig

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Endspurt, bevor die Ferien enden und der Parkdruck beginnt: Der Weg am Bahnhof ist so gut wie fertig.

Mühlheim - Südlich des Mühlheimer S-Bahnhofs stehen spätestens nächste Woche wieder alle Plätze des für Pendler wichtigen „Park & Ride“-Platzes zur Verfügung. Und auch die Bushaltestelle dort wird nach ihrem Umbau wieder angefahren. Von Marcus Reinsch 

Aus einer kleinen Sache wird schnell eine große, wenn jemand eine S-Bahn erwischen muss, am Bahnhof aber keinen Platz für sein Auto findet. Sowas ist alles andere als förderlich für das Ziel, mehr Menschen von den Vorzügen des Zugfahrens zu überzeugen. Was die „Park & Ride“-Kapazität am Mühlheimer S-Bahnhof betrifft, entspannt sich die Lage, bevor sie mit dem Ende der Sommerferien richtig angespannt werden kann: Die Bauarbeiten südlich des Haltepunkts werden noch in dieser Woche abgeschlossen, heißt es aus dem Rathaus.

Der parallel zum Schienenstrang verlaufende Streifen, den Autofahrer zusätzlich zum schon länger hergerichteten eigentlichen „Park & Ride“-Platz für das Abstellen ihrer Karossen genutzt hatten, war im April abgesperrt worden, um ihn baulich zu befestigen. Das ist nun geschehen, und auch die Tage der an der namenlosen Straße aufgereihten Zaunelemente sind gezählt. Darüber hinaus hat die nahe des Treppenabgangs auf dieser Seite des Bahnhofs zu findende Bushaltestelle für die Wagen der Linie 120 die angekündigte Aufwertung erfahren. Sie und ihr Zuweg sind barrierefrei umgebaut worden, sodass nun auch Rollstuhlfahrer und Nutzer von Rollatoren kein Problem mehr mit zu hohen Bürgersteigen haben sollten.

Mitfinanziert wurden die Maßnahmen von Hessen Mobil, der Straßenverkehrsbehörde des Landes. Zusätzlich zum Parkplatz-Bau wurden Bepflanzungsplätze für fünf Hainbuchen geschaffen. Sie sollen künftig in den Sommermonaten Schatten spenden. Während der Bauarbeiten war die Bushaltestelle in die Lämmerspieler Straße, südlich der Einmündung in die Carl-Zeiss-Straße, verlegt worden. Nun ist sie wieder an ihrem angestammten Platz zu finden.

Diese Park-Unfälle sind absolut verrückt

Neue Ersatzhaltestellen gibt es stattdessen in der Lämmerspieler Straße an der Ecke Müllerweg. Die dienen den Fahrgästen aus dem Markwaldgebiet als Ersatz für die Haltestelle Müllerweg. Denn die fällt flach, solange dort die ebenerdige Brücke über die Rodau neu gebaut wird. Die musste nach Jahren des Wartens auf Zuschusszusagen vom Land im Mai abgerissen werden, weil sie nicht mehr stabil genug war, um den zweispurigen Verkehr zu tragen.

Der Ersatz wird vermutlich im November fertig sein. Während der Vollsperrung kann der Müllerweg von der Lämmerspieler Straße aus nur noch bis zur Straße „An der Hildebrandsmühle“ befahren werden. Von Süden aus ist der Müllerweg zwischen Forsthausstraße und Baustelle ebenfalls Sackgasse. Die Umleitung führt über die Ulmenstraße. Die Buslinie 120 folgt der gleichen Route, kann die Haltestellen „Müllerweg“ und „Katholisches Gemeindezentrum“ während der Bauzeit aber nicht anfahren.

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