Räume allen öffnen

Friedensgemeinde startet wieder "Kultur- & Eventkirche"

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Die Gustav-Adolf-Kirche in Dietesheim gehört seit 2013 zur Mühlheimer Gemeinde.

Mühlheim – Wenn am Sonntag, 27. Januar, um 18 Uhr mit den „Black Gospel Angels“ international bekannte Stars der amerikanischen Gospelszene in der evangelischen Friedenskirche in der Mozartstraße 13 ihr erstes Lied anstimmen, beginnt für Pfarrer Ralf Grombacher bereits die elfte Auflage der „Kultur- & Eventkirche“. Von Claudia Bechthold

Vor zehn Jahren – anlässlich des 50. Geburtstags des Gotteshauses – hatte er die Reihe ins Leben gerufen. Seitdem versucht er jedes Jahr ein Programm zusammenzustellen, das aus der Reihe des Üblichen herausragt.

Die Friedensgemeinde.

Konzerte, sagt Grombacher, habe man auch schon vor 2009 organisiert. Immerhin wirkt der 55-Jährige – gemeinsam mit seiner Frau Martina – nun schon seit fast 25 Jahren in der Mühlheimer Gemeinde. Seit 2013 gehört die Dietesheimer Gemeinde mit der Gustav-Adolf-Kirche in der Untermainstraße 4 dazu. Diese dann auch in die „Kultur- & Eventkirche“ einzubeziehen, war offenbar keine Frage. Dem Pfarrer geht es für seine Reihe aber vor allem darum, Kirchenräume einer breiteren Öffentlichkeit zu öffnen und die Möglichkeiten dieser Räume auch zu nutzen. Immerhin finden in der Friedenskirche bis zu 500 Menschen Platz.

Und so hat Grombacher, der selbst als Sänger und Gitarrist auftritt, für 2019 wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, mit dem Menschen verschiedenen Alters mit unterschiedlichen Interessen angesprochen werden sollen.

Nach dem Gospelkonzert folgt am Samstag, 9. Februar, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Büttnerstraße die szenische Aufführung des Briefwechsels zwischen dem NS-Regimekritiker Helmuth James von Moltke und seiner Frau Freya. „Wenn die Welt in Stücke fällt“ heißt der Abend mit der Künstlergruppe „Das Moltke-Projekt“.

Bilder vom Weihnachtsmarkt in Mühlheim

Ralf Grombacher ist seit fast 25 Jahren Pfarrer an der Friedensgemeinde.

Die Bürgeler Pfarrerin und Sopranistin Amina Bruch-Cincar bietet am Sonntag, 10. März, um 16.30 Uhr in der Gustav-Adolf-Kirche „Kaffeehausmusik von ABBA bis Mozart“. Ungewöhnlich wird das Konzert am Sonntag, 7. April, um 17 Uhr in der Friedenskirche, wenn Dobrin Stanislawow mit Panflöte, Didgeridoo, Ocean Drum und Obertongesang die Grenzen zwischen Konzert und Meditation ausloten will. Es folgen „Heimspiele“ unter freiem Himmel auf dem Platz der Gustav-Adolf-Kirche, wenn Ralf Grombacher am Freitag, 14. Juni, ab 19 Uhr mit dem Irish-Folk-Duo „Irish Dew“ sowie am Samstag, 6. Juli, um 20 Uhr mit dem Duo „Sternenstaub“ zu erleben ist.

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