Verkehr rollt wieder unbehindert

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Nachdem die Sanierungsarbeiten in der Dieselstraße abgeschlossen sind, kann der Verkehr dort wieder unbehindert rollen.

Mühlheim - Gute Nachricht für alle Verkehrsteilnehmer, die ins oder durch das Mühlheimer Gewerbegebiet Süd fahren müssen: Die monatelangen Straßenarbeiten in der Dieselstraße sind abgeschlossen. Von Karl-Heinz Otterbein

Die Straße steht in ihrer gesamten Länge zwischen der Lämmerspieler Straße und der Spessartstraße wieder wie gewohnt ungehindert in beiden Richtungen zur Verfügung.

Die provisorischen Beschilderungen und die Absperrungen wurden entfernt, die Ampelanlage an der Spessartstraße ist wieder aktiviert, die entsprechenden Markierungen auf dem Straßenbelag wurden aufgetragen. Und, ganz wichtig für den Durchgangsverkehr, Umleitungsstrecken müssen nicht mehr gefahren werden

„Mit den Markierungsarbeiten und dem Einbau von Induktionsschleifen, können die Bauarbeiten – abgesehen von Nachbesserungsarbeiten – in der Dieselstraße als beendet erklärt werden“, erläuterte Reinhard Langendorf, der Leiter des Fachbereichs Bauen und Liegenschaften, gestern in einem Gespräch mit unserer Zeitung.

Grundhafte Erneuerung dringend notwendig

„Die Dieselstraße war unterschiedlich stark kaputt“, so Langendorf. „Das liegt zum einen daran, dass sie Anfang der 70er Jahre nicht überall auf gewachsenem Boden sondern teilweise auf aufgefüllten Müllgrube gebaut wurde. Zudem hat man damals nicht dem heutigen Verkehrsaufkommen gerechnet und die seinerzeit gewählte Qualität des Unterbodens war dementsprechend nicht angepasst“.

Langendorf zufolge wurde im Zuge der seit Mitte April laufenden Arbeiten diverse Maßnahmen erledigt. So wurden Fahrbahn und Gehweg zwischen Philipp-Reis-Straße und Spessartstraße grundhaft erneuert, die Asphaltdecke im Kreuzungsbereich Spessartstraße wurde instand gesetzt und auch die Asphaltfahrbahn im Kreuzungsbereich Lämmerspieler Straße wurde grundhaft erneuert.

„Die grundhafte Erneuerung sowie die Deckenerneuerung waren dringend notwendig, da hier viele Asphaltschäden in Form von Rissen und Schlaglöchern vorlagen“, so Langendorf. „Ein kurzfristiges Versagen großflächiger Verkehrsbereiche war nach entsprechender Frosteinwirkung nicht mehr auszuschließen“

Nun seien alle großen, dem Fachbereich bekannten Straßenschäden, zwischen der Lämmerspieler Straße und Spessartstraße auf einmal beseitigt worden.

Alles in allem würden die Baukosten, die im benannten Straßenabschnitt angefallen seien, mit rund 615.000 Euro beziffert. Der Löwenanteil dieser Summe, gut 461.000 Euro, werde durch Zuschüsse des Landes Hessen und Straßenbeiträge der Anlieger aufgebracht. Der Restbetrag werde aus allgemeinen Steuermitteln durch die Stadt finanziert.

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