Das Rauf und Runter auf Kandidatenlisten

Wen die Wähler wirklich wollen

Mühlheim - Dr. Manfred Sondergeld (CDU) acht Plätze rauf, von 9 auf 1. Peter Kilian (CDU) sechs rauf, von 14 auf 8. Horst Schweikard (SPD), gut platziert und noch geklettert, von 10 auf 7. Ebenso Stephan Mündelein, von 21 auf 17.

Bei den „Bürgern für Mühlheim“ schaffte Stefan Heberer den Riesensatz von 37 auf 8, Beate Höschele den von 19 auf 10. Kaum ein Kandidat, der sich auf eine Liste für die Kommunalwahl schreiben ließ, ist im Endergebnis auf seiner ursprünglichen Position geblieben. Viele Wähler kumulierten sie rauf oder runter, machten ihre 45 Kreuze nach Personen und nicht nach Parteien. Das sagt etwas über Beliebtheit oder Bekanntheit aus. Und für manchen bedeutet es einen anfangs fraglichen Sitz im Stadtparlament. Die CDU holte 12, die SPD 18, die Grünen 5 und die „Bürger“ 10 Mandate. An diesen Stellen sind in der Tabelle nebenan Leerzeilen eingefügt.

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Wobei auch einige Gerade-so-nicht-Stadtverordnete zu Volksvertretern werden. Denn es werden Nachrücker gebraucht für Gewählte, die in den Magistrat wandern. Und zwei Bestplatzierte werden ihre Ämter gar nicht erst annehmen: Erste Stadträtin Gudrun Monat (Grüne) und Bürgermeister Daniel Tybussek (SPD), den die Wähler vom 40. auf den 2. Platz kumulierten. Wollten sie ehrenamtliche Stadtverordnete werden, wären sie ihre hauptamtlichen Posten los - unwahrscheinlich.(mcr)

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