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Optimismus bei TG Dietesheim trotz Mitgliederschwund

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Neuer und alter Vorstand (von links): Volker Traser, Karin Hennig, Dieter Ricker, und Heike Hartmann wurden einstimmig wiedergewählt.
Neuer und alter Vorstand (von links): Volker Traser, Karin Hennig, Dieter Ricker, und Heike Hartmann wurden einstimmig wiedergewählt. © m

„Das Bett ist gemacht“: Vorsitzender Dieter Ricker und das Trio im Vorstand stehen weitere zwei Jahre an der Spitze der Turngemeinde Dietesheim (TGD).

Mühlheim – Ursprünglich sollte bei der jüngsten Hauptversammlung der Wachwechsel vollzogen werden. Jetzt will das Team potenzielle Nachfolger für Posten im Führungsgremium auf ihre Aufgaben vorbereiten.

Kaum zwei Dutzend Mitglieder hatten sich in der Turnhalle eingefunden, wählten einstimmig den alten zum neuen Vorstand. Zweiter Vorsitzender bleibt demnach Volker Traser, Kassiererin Karin Hennig und Schriftführerin Heike Hartmann. Der Verein verlor durch die Corona-Schließungen drastisch, nämlich 120 Mitglieder, zählt jetzt noch rund 650. Sie verteilen sich auf die Abteilungen Badminton (41), Leichtathletik (35), Ski- und Wanderclub (42), Tanzen mit Ballett und orientalischem Bauchtanz (97) sowie Turnen (365), 62 Personen fördern die TGD passiv.

Trotz allem sei man „gut durch die Pandemie gekommen“, resümierte Ricker. Dem Vereinswirt konnte während der Lockdowns die Miete erlassen werden, die Sparkasse setzte die Tilgung aus und die Kosten für Übungsleiter sanken um etwa 18 000 Euro. „So konnten wir den Balkon erneuern und Jalousien an den Fenstern installieren“, hieß es. „Wir sind ein gesunder Verein, und ich möchte, dass das so bleibt“, motivierte Ricker zur Kandidatur 2024. Dieter Baumgartl berichtete vom erfolgreich umgesetzten Hygienekonzept der Badmintonspieler. Dennoch, durch Erkrankung und Quarantäne fehlte das Training, die erste Mannschaft wurde in der Bezirksliga A mit einem Punkt Rückstand Vizemeister. Die Jugend sei mit Eifer im Training, es gab jedoch keine Turniere.

Nach der Zwangspause konnten die Leichtathleten erst im Mai unter strengen Auflagen starten. „Viele sind dabei geblieben, die Maßnahmen bedeuteten aber einen enormen organisatorischen Aufwand und ständige Änderungen der Trainingsregeln“, schilderte Markus Herbert. Unter den Zehn- bis 14-Jährigen verbuchte er einen großen Zulauf, voraussichtlich werde eine dritte Gruppe eröffnet.

„Fast alles abgesagt“ wurde im Ski- und Wanderclub. Thomas Hitz erinnerte an eine Radtour nach Kahl, Ralf Wenig führte die Skigymnastik und Dieter Sattler die Sportabzeichen-Abnahme. Steigende Mitgliederzahlen registrierte Renate Waitz-Richert bei den Jüngsten Tanzsportlern. Bei den Über-14-Jährigen fehle durch die Corona-Maßnahmen der Nachwuchs. Jetzt seien Workshops geplant, um Interesse zu wecken. (Michael Prochnow)

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