Haushalte rund um Kulturhalle sollen nun ebenfalls Chance auf schnelles Netz bekommen

Bislang nur 29 Prozent der Münsterer beim Glasfaserausbau

Bislang fanden noch nicht genügend Münsterer den Weg zum Glasfaseranschluss. Das Container-Büro gegenüber der Kulturhalle ist oft verwaist.
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Bislang fanden noch nicht genügend Münsterer den Weg zum Glasfaseranschluss. Das Container-Büro gegenüber der Kulturhalle ist oft verwaist.

Die Nachfragebündelung für den Ausbau des schnellen Internets in Münster mit der Deutschen Glasfaser und der Entega ist noch immer in Gange. Das Quorum der Umfrage nach Anschlusswilligkeit der Bürger, begonnen Mitte Oktober, sollte eigentlich am 18. Dezember beendet sein, wurde aber verlängert. Nur wenn sich 40 Prozent der Haushalte in Münster, Altheim und Breitefeld für einen Glasfaser-Anschluss entscheiden, ist der Weg für den Ausbau frei. Derzeit sind Internetseite der Deutschen Glasfaser für Münster gerade einmal 29 Prozent an Vertragsabschlüssen vermeldet.

Münster – Noch bis 15. Februar haben Bürger die Gelegenheit, sich für einen Anschluss zu entscheiden. Allerdings gibt es einige Gebiete in Münster, die nicht innerhalb der sogenannten Polygone liegen, also der Bereiche, die für den Ausbau durch die Deutsche Glasfaser vorgesehen sind. Dies hat verschiedene unter anderem technische Gründe. Ein solcher „weißer Fleck“ liegt rund um die Kulturhalle. Dazu gehören unter anderem Teile der folgenden Straßen: Auf der Erre, Edith-Stein-Straße, Friedrich-Ebert-Straße, Im Schöll, Lise-Meitner-Straße, Wilhelm-Lehr-Straße.

Die Einwohner dort wurden nun darüber per Post informiert, dass für sie nach einer individuellen Lösung gesucht wird, damit auch sie in den Genuss des schnellen Netzes kommen können. „Sie ist jetzt möglicherweise greifbar: Wenn in Münster die allgemeine Nachfragebündelung von 40 Prozent bis zum 15. Februar erreicht ist, dann wird auch in diesem Gebiet noch einmal eine kleine Nachfragebündelung der gestartet“, informiert nun die Gemeindeverwaltung, die stark für den Glasfaserausbau wirbt.

„Es gab sehr viel Rückmeldung und Interessensbekundungen aus dieser Gegend“, betont Lena Brunn, Leiterin der Abteilung Wirtschaftsförderung, Öffentlichkeitsarbeit und Kultur. Wer dort wohne und bereits mit der Deutschen Glasfaser oder der Entega in Kontakt getreten sei, brauche daher erst mal nichts weiter zu tun.

Auch Bürgermeister Joachim Schledt rührt kräftig die Werbetrommel, lädt nun alle Bürger ein, beim nächsten Infoabend der Deutschen Glasfaser dabei zu sein, um sich von den Vorteilen eines Glasfaser-Anschlusses zu überzeugen.. Aufgrund der Corona-Lage findet auch dieser Abend am Dienstag, 26. Januar, 19 Uhr, als reine Online-Veranstaltung über die Video-Plattform Zoom statt. Den Link zum Zoom-Meeting finden Interessierte auf deutsche-glasfaser.de/muenster. Über mobile Endgeräte in der „Zoom Cloud Meeting“-App kann man sich am Veranstaltungstag über die ID 943-4144-5175 einloggen. (Von Thomas Meier)

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