Jugend, Klima und Verkehr Schwerpunkte der ALMA

Grün-Alternative stellen 17-köpfige Liste zur Kommunalwahl in Münster vor

.Die Spitzenkandidaten von ALMA-Die Grünen (von links) Jörg Pereira Heckwolf, Michael Federspiel, Claudia Weber, Patricia Marquas, Julian Dörr, Jan Stemme.
+
Die Spitzenkandidaten von ALMA-Die Grünen (von links) Jörg Pereira Heckwolf, Michael Federspiel, Claudia Weber, Patricia Marquas, Julian Dörr, Jan Stemme.

„Heute schon für morgen handeln“ – unter diesem Leitsatz haben sich 17 Kandidaten zusammengefunden, um in der Fraktion Alternative Liste Münster Altheim (ALMA) – Die Grünen in der Gemeindevertretung die nächsten fünf Jahre politisch zu gestalten. Im Mittelpunkt steht dabei der Wunsch, die kommenden Jahre, trotz aller Widrigkeiten, nicht mutlos anzugehen und erst abzuwarten, sondern heute schon zu handeln, um so die Zukunft gemeinsam mit den Bürgern gestalten zu können.

Münster – Wichtige Grundlagen seien dafür während der letzten Jahre geschaffen worden so ALMA. Dazu gehörten das kommunale Entwicklungskonzept, das vom Land Hessen mit bis zu sieben Millionen Euro unterstützt wird, die heute schon sehr erfolgreiche finanzielle Kooperation mit der Hessischen Landgesellschaft (HLG) bei der Bevorratung von Grund und Boden sowie die Aktion „550 Bäume für Münster“.

„Da wir nicht umhin kommen, auch in kritischen Zeiten für morgen handeln zu müssen, sind Investitionen natürlich weiterhin unerlässlich,“ erklären die Alternativen. Aber ein Wahlprogramm sei mehr als ein anhaltendes Wiederkäuen von Zahlen. Ihr ausführliches Programm könnten Interessierte auf der Seite alma-info.de im Internet in allen Einzelheiten nachlesen und beurteilen.

Die Kandidaten, von denen einige sich zum ersten Mal für ein Amt als Gemeindevertreter bewerben, haben sich für ihre Arbeit Schwerpunkte gesetzt, um ihr Wissen und ihre Interessen optimal in der politischen Arbeit einsetzen zu können.

Spitzenkandidatin, Patricia Marquas, schon seit einigen Jahren in der Gemeindevertretung aktiv, möchte sich weiterhin für die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde einsetzen. Mit dem Slogan „Für Kinder Zukunft gestalten“ stellt sich Patricia Marquas, Diplom Sozialpädagogin, vor. Als pädagogische Fachberaterin geht es ihr vorrangig um die bessere und zukunftssichere Gestaltung drer Kindertagesstätten und der Jugendförderung.

Auf Platz zwei der Liste stellt sich Julian Dörr vor, Dipl. Sozialpädagoge, M.A. Mediendidaktik und selbstständiger Fotograf sowie Medienexperte, der schon seit vielen Jahr aktiv im Parlament mitmischt. Er setzt sich für alternative Lösungen ein. In den vergangenen Jahren seien einige richtungsweisende Beschlüsse für die Entwicklung Münsters auf den Weg gebracht worden, sagt er. Zurück zu einer konservativen Politik des „Haben wir schon immer so gemacht“ sei für ihn nicht der richtige Weg.

Platz drei der Liste nimmt Claudia Weber, staatlich geprüfte Kommunikationswirtin, ein. Als Vorsitzende des Ortsverbandes der Grünen lautet ihr Grundsatz: „Unser Klima ist unsere Zukunft“. Die wichtigsten Punkte dabei seien die striktere Beachtung klimatischer Aspekte bei der Entscheidung über Investitionen, das Einbeziehen von engagierten Bürgern für eine schönere und nachhaltige Gemeinde sowie die Fortführung der Aktion „550 Baume für Münster“.

Auf Platz vier steht Jan Stemme. Er ist aktuell Erster Beigeordneter und vertritt den Bürgermeister in allen Belangen. In seiner Funktion ist Stemme häufiger auf der Kläranlage und auch im Bereich der Deponie-Sicherheit zu finden – er ist Chemiker. Da er aber auch gerne und oft zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs ist, liegt ihm viel daran, dass im Ortsgebiet für mehr sichere Mobilität gesorgt wird.

Platz 5 ist für Nachrücker Michael Federspiel reserviert, einem Mitglied beim Münsterer „Energietisch“, der die Gemeinde nicht nur energietechnisch voranbringen möchte. Als Ingenieur sei er für dieses gesellschaftliche Engagement „geradezu vorbestimmt“.

Auch aud Platz 6 der Liste steht ein Neuling. Jörg Pereira Heckwolf ist beruflich als Risikocontroller bei der Sparkasse tätig. Nachhaltiges Wirtschaften in der Gemeinde liegt ihm am Herzen. Das Frankenbachgelände soll daher als energieeffiziente Siedlung die Themen Wohnen, Soziales und Gewerbe vereinen. (tm)

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare