Kühle Luft für die Kulturhalle

Münster erhält 316.000 Euro aus Investitionsprogramm für Klimatechnik

Aufmerksam liest Bürgermeister Gerald Frank den Förderbescheid über 316.000 Euro, den Justizstaatssekretär Thomas Metz vor der Kulturhalle überbracht hat.
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Aufmerksam liest Bürgermeister Gerald Frank den Förderbescheid über 316.000 Euro, den Justizstaatssekretär Thomas Metz vor der Kulturhalle überbracht hat.

Kurz vor dem Weihnachtsfest erhielt die Gemeinde Münster eine schöne und willkommene Gabe aus den Händen von Justizstaatssekretär Thomas Metz in Form der Zusage von Fördermitteln aus dem Kommunalinvestitionsprogramm.

Münster – Dieses Programm, kurz KIP genannt, trägt dazu bei, „dass Investitionen in den Kommunen getätigt werden können, die sonst nicht oder erst viel später durchgeführt worden wären. Hier gehen Land und Kommune Hand in Hand im Sinne der Bürger“, so Metz bei der Übergabe der Förderzusage.

Damit ist der Weg frei für Baumaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 380.000 Euro. Rund zwei Drittel der Kosten werden aus Landesmitteln getragen. Den Bescheid hat Bürgermeister Gerald Frank im Beisein von Ersten Beigeordnetem Jan Stemme in Empfang genommen.

Abgeordnete des Landtags und Vertreter des Landkreises waren ebenfalls anwesend, als verkündet wurde, dass die finanziellen Mittel zur Sanierung der Kulturhalle Münster eingesetzt werden sollen. So soll deren Lüftungsanlage zu Kühlzwecken umgebaut und die Heizungsanlage energieeffizienter ausgestaltet werden.

„Kultur ist ein wichtiger Bestandteil des Lebens“, führte Metz aus und sagte weiter, dass die Halle auch von Vereinen, Schulen, Kindergärten oder Privaten intensiv genutzt werde. „Ich bin sehr froh darüber, dass ich heute mit der Mittelzusage des Landes quasi den Startschuss für die geplanten Investitionen geben darf“, freute sich der Justizstaatssekretär gemeinsam mit allen Anwesenden.

In seinen Augen baue die Gemeinde Münster in Hessen ihre Rolle als Avantgarde des Klimaschutzes im Landkreis Darmstadt-Dieburg weiter aus, meinte Bürgermeister Frank und nannte die energieeffiziente Sanierung von Kindergärten, die fortlaufenden technischen Neuerungen in der Kläranlage als Beispiele dafür. Ergänzend fügte er hinzu, dass Münster als Modellkommune für die Errichtung einer Plus-Energie-Siedlung gilt und alle gemeindlichen Gebäude energie-effizienter machen möchte. Staatssekretär Metz erwiderte, dass die Gemeinde Münster einen festen Platz in seinem Gedächtnis als Klima-Gemeinde eingenommen habe.

VON PETER PANKNIN

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