Teilnehmer jeden Alters gehen auf die unterschiedlichen Strecken

Volksradfahren und Waldfest in einem

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Gleich geht es los. Lena und ihr Bruder Paul freuen sich schon auf die Tour mit Eltern und Großeltern. 

„Ankommen, Anmelden, Aufsteigen, Abfahren“ lautete das Motto am Samstag zwischen 16 und 17 Uhr am ehemaligen Güterschuppen des Bahnhofs Münster.

Münster –Zahlreiche Teilnehmer unterschiedlichsten Alters meldeten sich zur Teilnahme am Volksradfahren, das vom Verein Radsport 1921 Münster zum 47. Mal ausgelobt worden war.

Unterschiedlich lange Strecken mit dem gemeinsamen Ziel „Waldfest im Freizeitzentrum Münster“ wurden den Radfahrern zur Auswahl angeboten. Als kinderfreundliche Einsteigerstrecke über Feld- und Waldwege konnte zwischen einer Streckenlänge von zehn Kilometer und einer als familienfreundlich bezeichneten Standardstrecke von 20 Kilometer Länge gewählt werden.

Am Sonntag ging es wesentlich früher los, die Anmeldungen mussten zwischen 8 und 10.30 Uhr erfolgen. Ergänzt wurden die am Samstag angebotenen Strecken um eine weitere, 50 Kilometer lange Distanz. Sie wurde als herausfordernd und für Rennräder geeignet beschrieben und führte auch über Landstraßen. Die Veranstalter wiesen aber darauf hin, dass es sich beim Volksradfahren nicht um ein Radrennen handelt und die Einhaltung der Verkehrsregeln sowie die Rücksichtnahme auf andere als selbstverständlich erachtet werden. Teilnahmeberechtigt waren Jedermann mit Spaß am Radfahren, Kinder unter 14 Jahren mussten allerdings von Erwachsenen begleitet werden. Nach erfolgter Anmeldung im Vereinsheim, dem ehemaligen Güterschuppen des Bahnhofs, ging es auf die gewählten Kurse entweder solo, im Familienverband oder gar als Vereinsgruppierung. Außer dem Bewusstsein, etwas für die eigene Gesundheit getan zu haben, neben dem Vergnügen des gemeinsamen Radelns konnten natürlich auch Preise erzielt werden. Wer solo oder als Familie unterwegs war, konnte am Ende der Strecke eine Medaille ausgehändigt bekommen.

Gruppen, die aus mindestens zehn Personen bestanden, erhielten eine Erinnerungsgabe, ebenso der oder die älteste Teilnehmer/in. Vereine, die mit mehr als zehn ihrer Mitglieder mit radelten, standen Pokale bereit.

Der Verein mit der höchsten Teilnehmerzahl erhält einen Wanderpokal, der nach dreimaligem Gewinn in den Besitz des Vereins übergeht. Man darf gespannt sein, wer dieses Jahr das Rennen, das ja keines ist, machen wird.

Neben der DJK Münster zählt die Freiwillige Feuerwehr Münster zu den Favoriten. Deren Mitfahrer sind nicht nur, zumindest teilweise, mit roten Fahrrädern ausgestattet, sondern auch mit blauen Feuerwehr-Shirts. Blaulicht hingegen haben sie nicht, das ist und bleibt den Einsatz-Fahrzeugen vorbehalten.

Mit Übergabe der Medaillen und Pokale, die am gemeinsamen Zielort aller Strecken, dem Freizeitzentrum Münster, erfolgte, endete auch das traditionelle Waldfest des Radsportvereins.  zpp

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