Identität von Opfer nach Obduktion sicher

Leiche lag direkt an der Gänseweide

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Auf der Suche nach weiteren Spuren zum Fall der tot aufgefundenen S.G. durchkämmten Bereitschaftspolizisten das Areal an der Gänseweide.

Münster - Rund drei Dutzend Bereitschaftspolizisten aus Mühlheim durchkämmten heute den ganzen Tag das Areal rund um den Fundort der Frauenleiche vom Freitagabend. Vor allem den Feldweg von der Munastraße zur Gänseweide wurde genau unter die Lupe genommen. Von Thomas Meier

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt erklärte am Vormittag, „dass die Obduktion abgeschlossen ist und nunmehr feststeht, dass es sich um die Vermisste Frau G. handelt“.
Der Spaziergänger, der die Leiche der 47-jährigen dreifachen Mutter am Freitagabend entdeckte, fand sie nicht etwa im dichten Tann des Münsterer Forsts. Sie lag nur wenige Schritte entfernt am Ende Waldweges, der von der Munastraße zur Gänseweide führte. Der Mörder hatte sein Opfer in den Graben direkt zwischen Feldweg am Wald und Lichtung abgelegt, aus dem dichtes Gras wuchs. Keine fünf Meter entfernt steht eine lauschige Holzbank, über der ein großes, geschnitztes Schild mit dem Schriftzug „Gänseweide“ hängt.

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Heute nun waren die Bereitschaftspolizisten mit Schneidmaschinen, Heckenscheren, Buschmessern und Kettensägen ausgerückt, weitere Spuren auf dem Weg zum Auffindeort zu entdecken.
Ob sie weitere Spuren ausmachen konnte, mochte die Ermittlungsleiterin im Fall S.G. noch nicht preis geben: „Die Nachforschungen laufen noch.“ Und Gleiches war auch von der Staatsanwaltschaft Frankfurt zu erfahren: „Weitere Auskünfte können jedenfalls derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht erteilt werden. Bitte haben Sie hierfür Verständnis.“

Die wichtigsten Notruf-Nummern

Fakt ist, dass vor einer Woche Frankfurter Kripobeamte gemeinsam mit französischen Kollegen in Colmar einen Mann festnahm, der zuletzt mit der Frankfurterin zusammen gewesen sein soll. Der 51-Jährige, der als psychisch krank gilt, sitzt in einem Gefängnis in Frankreich. Er soll die 47-Jährige gestalkt haben, mit der er nach ersten Ermittlungen der Kripo etwa drei Monate zusammen war.

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