Bürgerhalle Münster

Empfang für Zugezogene in Münster: Neubürger für Lokalpolitik gewinnen

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Bestens besucht war der Neubürgerempfang in der Kulturhalle Münster.

Bürger, die sich im vergangenen Jahr mit erstem Wohnsitz in Münster angemeldet hatten, waren von der Gemeinde jetzt zu einem Empfang ins Foyer der Kulturhalle eingeladen worden.

Münster - Als Bürgermeister Gerald Frank seine Ansprache begann, hatten sich etwa 130 Gäste vor ihm versammelt, hinter ihm warteten Mitglieder der Big Band des TV Münster auf ihren musikalischen Einsatz. Weiterhin waren zahlreiche Vertreter von Vereinen und Institutionen unter den Besuchern, um Aktivitäten und Möglichkeiten ihrer Gemeinschaften bei Bedarf den interessierten Zugezogenen zu vermitteln.

Damit es für die jüngsten unter den Gästen nicht langweilig wurde, kümmerte sich Tamara Wolf vom Jugendzentrum in einer eigens eingerichteten Spielecke um die Kinderbetreuung. Kleine Geschenke für den Nachwuchs stifteten Volksbank und Sparkasse, die sich auch sonst mit zunehmend gemeinsamen Aktivitäten vor Ort zeigen. Ausreichend Getränke waren bereitgestellt, der in Münster geborene und noch vor Ort wohnende Bäckermeister Jürgen Kreher spendierte Snacks, seinen Laden betreibt er allerdings im Nachbarort Eppertshausen.

Bürgermeister Frank trug mit Leidenschaft vor, was aus seiner Sicht Münster zu einem attraktiven Wohnort macht. Dazu gehören die Nähe zu den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorten der Rhein/Main Region, die durch gute Verkehrsanbindungen gut erreichbar sind. Natürlich gäbe es auch hier Verbesserungsmöglichkeiten, die aber nur gemeinsam mit umliegenden Gemeinden und in Zusammenarbeit mit dem Landkreis erreicht werden können.

Frank warb darum, sich in der Lokalpolitik zu engagieren, denn hier hätte man die meisten Möglichkeiten, politischen Einfluss auf die unmittelbaren eigenen Lebensumstände zu nehmen. Er lobte die ehrenamtliche Arbeit in den zahlreichen örtlichen Vereinen, sei es beim Sport, in kultureller Hinsicht oder bei helfenden Institutionen wie Feuerwehr oder Rettungsdiensten.

Die umfangreichen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, sowie die Möglichkeiten, sich in schöner, ruhiger Landschaft zu erholen, gehören zu den Plus-Zählern, die die Gemeinde zu bieten hat. Eine vielfältige Vereinslandschaft biete nicht nur attraktive Angebote zur sportlichen Betätigung, sondern auch zur Teilhabe am kulturellen Leben. Frank nannte beispielhaft die mit dem hessischen Bibliothekspreis ausgezeichnete Bücherei der Gemeinde, das Museum an der Gersprenz und die Aktivitäten des im Ortsteil Altheim gelegenen Arthauses.

Freunden der Natur stehen nicht nur zwei Freizeitgelände im Ortsgebiet zur Verfügung, auch das Naturschutzgebiet Hergershäuser Wiesen liegt vor der Tür. Zum Thema Kultur berichtete Lena Brunn von der Gemeindeverwaltung in einem eigenen Vortrag über Veranstaltungen in der Kulturhalle und über Aktivitäten des Arthauses in Altheim, während Bürgermeister Frank nicht vergaß, über die Grundlage von Bildung, nämlich Kindergärten und Schulen, zu referieren.

Mitglieder der Big Band des TV Münster unter der Leitung von Armin Obert, begleitet vom Gesangstrio „Chordinetts“, sorgten für musikalische Unterbrechungen der Redebeiträge. Die wurden begleitet von einer permanent laufenden Bilderschau, die visuelle Eindrücke von Münster in allen Jahreszeiten und zu verschiedensten Gelegenheiten bot. Nach dem offiziellen Teil standen die Gäste in lockerer Runde an Bistro-Tischen beieinander und tauschten sich über das Gehörte aus.  

zpp

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