Beuth: Feuerwehr ist „Schatz“

Dickes Dankeschön an Einsatzkräfte des Großbrandes auf dem Muna-Gelände

Minister, Landtagsabgeordneter und Bürgermeister rahmen den „Schatz“ der Feuerwehr Münster, seine jugendlichen Nachwuchskräfte, ein. Foto: Panknin
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Minister, Landtagsabgeordneter und Bürgermeister rahmen den „Schatz“ der Feuerwehr Münster, seine jugendlichen Nachwuchskräfte, ein. 

Als die Münsterer Feuerwehr am frühen Nachmittag des 30. Juni diesen Jahres zu einem Waldbrand nahe Breitefeld gerufen wurde, war schnell klar, dass dieser Einsatz allein nicht zu bewältigen wäre.

Münster - Entlang der Tongrubenschneise an der Grenze zum ehemaligen Munitionslager, genannt „die Muna“, breiteten sich die Flammen aufgrund der Trockenheit rasch auf rund acht Hektar Größe aus. Feuerwehren aus den Landkreisen Darmstadt-Dieburg, Offenbach, Bergstraße, Groß-Gerau, Odenwald und der Stadt Darmstadt wurden zur Unterstützung hinzugerufen, in Spitzenzeiten waren bis zu 350 Kräfte gleichzeitig im Einsatz, um bei Außentemperaturen von fast 40 Grad gegen die Flammen zu kämpfen. Mit vereinten Kräften konnte der Brand unter Kontrolle gebracht und am 3. Juli schließlich gelöscht werden. Die Aufräumarbeiten zogen sich bis zum 6. Juli hin.

„In Summe waren 33 Freiwillige Feuerwehren, vier Werkfeuerwehren und eine Berufsfeuerwehr vor Ort“, bilanzierten die Einsatzkräfte. Es wurden insgesamt etwa 11 670 unentgeltliche Arbeitsstunden für die Allgemeinheit, also ehrenamtlich, geleistet. An diese und an weitere Einzelheiten der Geschehnisse im vergangenen Sommer erinnerte Gemeindebrandinspektor Florian Kisling bei seiner Begrüßung der Einsatzkräfte, die kürzlich im Stützpunkt an der Kulturhalle versammelt waren. Als besonderer Gast hatte sich der Hessische Minister des Innern und Sport, Peter Beuth, angesagt. 

Münster: 33 Feuerwehren löschten Brand bei ehemaligem Munitionslager

Er bedankte sich für die ehrenamtlich erbrachten Leistungen, die seiner Meinung nach denen der beruflichen Kräfte auch im fachlichen Bereich nicht nachstand. Seiner Bewunderung über den, wie er sagte „unbezahlbaren Schatz der Feuerwehr Münster, den Nachwuchskräften“ gab er in seiner Ansprache Ausdruck und bat „um pfleglichen Umgang mit diesem Schatz“. Den Worten des Ministers folgten Grußworte des Landtagsabgeordneten Manfred Pentz und des Kreisbrandinspektors Heiko Schecker. Nachdem auch Bürgermeister Gerald Frank seine Grußworte vorgetragen hatte, gab es Ehrungen für die Firmen „Chemie+Wasser Lohbeck“, „Möbel Transport“, „QA-Tools“ sowie für die Steuerberater-Kanzlei „Koch & Huder“, die vom Minister und vom Gemeindebrandinspektor zu offiziellen „Partnern der Feuerwehr“ ernannt wurden.

Empfänger eines Feuerwehrstipendiums, überreicht vom Kuratoriumsmitglied der Feuerwehr, Franz Orth, war Till Holzknecht, während Thomas Krehl für seine 30-jährige Tätigkeit als Kreisausbilder von Kreisbrandinspektor Heiko Schecker ausgezeichnet wurde.  zpp

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