Wichtige Corona-Soforthilfe

Vierer-Team führt den TSV Altheim: Großer Applaus für Vorgänger

Der neue Vorstand der TSV-Altheim (von links): Olaf Herd, Kerstin Kraft, André Jäger, Tobias Kaffenberger, Birgit Gerbershagen, Klaus Maschika, Jasmin Rothenbächer, Patrick Ständner, Sascha Kutzke und Georg Hepp.
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Der neue Vorstand der TSV-Altheim (von links): Olaf Herd, Kerstin Kraft, André Jäger, Tobias Kaffenberger, Birgit Gerbershagen, Klaus Maschika, Jasmin Rothenbächer, Patrick Ständner, Sascha Kutzke und Georg Hepp.

Der TSV Altheim in Münster hat einen neuen Vorstand: Ein Vierer-Team führt den Verein nun.

Münster – Bei der ersten Jahreshauptversammlung im Freien – wegen der Corona-Pandemie im Biergarten der TSV-Gaststätte abgehalten – wählten die rund 60 erschienenen Mitglieder unter der Leitung des Ehrenvorsitzenden Georg Hepp das Vierer-Team Birgit Gebershagen, Silke Köpfinger, Tobias Kaffenberger und Olaf Herd ohne Gegenstimme zum neuen Führungsgremium des größten Altheimer Vereins.

Laut Satzung kann das Führungsteam die Aufgaben unter sich aufteilen. Bekannt ist aber jetzt schon, dass Silke Köpfinger für die Vereinskasse verantwortlich sein wird. Olaf Herd, der als einziger der vier schon dem alten geschäftsführenden Vorstand angehörte, bleibt Schriftführer. Seine ehemaligen Vorstandskollegen Michael Reuter, Tobias Vagts und Jessica Kiehn hatten teils aus gesundheitlichen, teils aus persönlichen Gründen auf eine weitere Amtszeit verzichtet.

Die Mitglieder dankten ihnen mit Applaus für ihr großes Engagement, Blumen und Wein gab es für Vagts und Kiehn. Michael Reuter, der seit mehr als zehn Jahren mit an der Spitze des Vereins stand, konnte zur Versammlung nicht kommen. Seine Ehrung wird aber nachgeholt.

In den erweiterten Vorstand wurden als Beisitzer Kerstin Kraft, Jasmin Rothenbächer, Klaus Maschika, Patrick Ständner und Heiko Friedrich gewählt. Außerdem unterstützen Sascha Kutzke als Jugendleiter und André Jäger als Leiter der Fußballabteilung die Vorstandsarbeit.

Für die Fußball-Abteilung berichtete André Jäger von einer erfolgreichen Saison, die aber wegen Corona abgebrochen werden musste. Der TSV beendete sie als Fünfter.

Jessica Kiehn ließ die Vorstandsarbeit seit der Jahreshauptversammlung 2019 Revue passieren und zog ein positives Fazit. Die größte Investition war die Erneuerung der Heizung, die aber – auch dank einiger Zuschüsse – solide finanziert werden konnte. Auch als Rechnerin sprach Kiehn von einem „erfreulichen Jahr“ mit guten Zahlen sowohl im ideellen Bereich als auch beim Betrieb der Gaststätte. Bei der Rückzahlung der Darlehen, die 2000 für den Umbau des Vereinsheims in Anspruch genommen wurden, sei der Verein weiterhin auf einem guten Weg. Nun habe allerdings auch der TSV aufgrund wegbrechender Einnahmen die Corona-Soforthilfe des Landes in Anspruch nehmen müssen. „Das war wichtig“, so die Ex-Rechnerin.

Kassenprüfer Georg Sauerwein bescheinigte ihr eine vorbildliche Arbeit: „Die hat ihren Laden im Griff!“ Er beantragte die Entlastung des Vorstand, die einstimmig erfolgte. (tm)

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