Naturschutzbund lädt zum Biberrundgang ein

Auf den Spuren von „Meister Bockert“

Münster - In der Fabel trägt er den Namen „Meister Bockert“. Sein wissenschaftlicher Name lautet Castor fibre und landläufig heißt die europäische Art einfach „Biber“. Der oft unsichtbare Geselle ist für seine charakteristischen Damm- und Burgbauten bekannt.

Er gestaltet seinen Lebensraum durch das Fällen von Bäumen und sorgt so für Dynamik im Fließgewässer und oft für Ärger bei den Landwirten. Seit 2008 ist der Biber auch im Bereich der renaturierten Gersprenz wieder heimisch. Bis 1988 galt die Art in Hessen als ausgestorben. Seine Spuren sind am Lauf der Gersprenz unübersehbar und haben mit dazu beigetragen, ein faszinierendes, natürliches Kleinod zu schaffen. Der Naturschutzbund Münster bietet am Sonntag, 11. Februar, von 9 bis etwa 12 Uhr eine winterliche Wanderung auf den Spuren des Bibers an. Ausgerüstet mit den neusten Erkenntnissen zum tierischen Rückkehrer im Landkreis wird es Interessantes und Unterhaltsames rund um den Nager zu sehen und zu hören geben.

Ausgesprochen spannend ist die Geschichte der Biber gerade für Kinder, die der Nabu besonders einladen möchte. Das frühe Aufstehen lohnt sich, die Natur ist erwacht und aktiv. Der Ausgangspunkt zur Exkursion ist der „Fuchsbau“ an der alten Kläranlage im Werlacher Weg, nahe des Gersprenzstadions. (tm)

Auf Biber-Safari in der Eifel

Rubriklistenbild: © dpa

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