Oswin Dony ist Voraushelfer in Münster

Schneller als Rettungsdienst

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Den Defibrillator in der Hand, Sauerstoffflasche (blaue Hülle) und die große rote Voraushelfer-Ausrüstungstasche im Kofferraum – Oswin Dony aus Münster ist stets einsatzbereit.

Münster - 15 bis 20 Mal im Jahr lässt Oswin Dony alles stehen und liegen oder springt mitten in der Nacht aus dem Bett – immer dann, wenn sein Melder Alarm schlägt.

Der 68-Jährige gehört seit der Gründung der Münsterer Voraushelfer-Truppe im Jahr 2005 zu denjenigen, die ausrücken, weil er vor dem hauptamtlichen Rettungsdienst – Rettungswagen und Notarzt – am Einsatzort sein kann.

Meist sind es nur wenige Minuten, die Dony und seine Münsterer Mitstreiter, die jeweils parallel alarmiert werden, vor den mit Martinshorn und Blaulicht anrückenden Rettungskräften am Einsatzort sind. Aber es können eventuell die lebensrettenden Minuten sein. „Vor allem bei Atemnot oder Herzstillstand ist das wichtig“, weiß Dony zu berichten. Sobald dann Rettungsassistenten, -sanitäter oder Notarzt vor Ort sind, unterstützt er dann oft noch diese bei ihrer Arbeit. Für den Münsterer ist die ehrenamtliche Tätigkeit als Voraushelfer eine logische Konsequenz aus seiner langjährigen Tätigkeit als Besatzung eines Rettungswagens. Diese waren bis Mitte der neunziger Jahre noch teilweise mit Ehrenamtlichen besetzt. Im Kofferraum seines Autos hat Dony stets die Voraushelferausrüstung deponiert: Dazu gehören ein automatisierter externer Defibrillator und eine Sauerstoffflasche. (nkö)

Wie werde ich Notfallsanitäter/in?

Das Münsterer Voraushelfer-Team: Brigitte Wagner, Yvonne Herborn, Christopher Aldick, Mirko Braun, Niclas Lohbeck, Oswin Dony, Jürgen Gille, Florian Stock, Joachim Müller und Patrick Reus.

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