Keine Verletzten, Hund wird noch vermisst

150.000 Euro Schaden bei Dachstuhlbrand

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Ein Bild vom Einsatzort "Am Trieb". Weitere Motiven finden Sie in der Bildergalerie.

Neu-Isenburg - Bei einem Dachstuhlbrand in Neu-Isenburg entsteht ein Schaden von etwa 150.000 Euro. Menschen werden nicht verletzt, ein Hund wird jedoch noch vermisst.

Großeinsatz für die Freiwillige Feuerwehr in Neu-Isenburg: Gestern Mittag gegen 12 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Dachstuhlbrand in der Straße „Am Trieb“ gerufen. In dem zweigeschossigen Mehrfamilienhaus war ein Feuer ausgebrochen. Menschen wurden nicht verletzt, das Haus ist zunächst allerdings unbewohnbar. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten sich die vier Bewohner aus der betroffenen Wohnung im ersten Obergeschoss bereits selbst in Sicherheit gebracht. Die Helfer weckten im Erdgeschoss einen Anwohner und brachten ihn aus dem Haus. Der Hund einer betroffenen Familie im ersten Stock wird seit Ausbruch des Brandes vermisst. Im Gebäude selbst fanden ihn die Einsatzkräfte nicht.

Die Flammen hatten sich beim Eintreffen der ersten Helfer bereits weit entwickelt und wurden von den Feuerwehrleuten, unter anderem mit Hilfe einer Drehleiter, gelöscht. Nach etwa 20 Minuten waren die Flammen unter Kontrolle, die Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten noch bis 18 Uhr an. Ursache für das Feuer könnte die Batterie eines E-Bikes und deren falsche Handhabung gewesen sein. Laut Angaben eines Polizeisprechers sei die Batterie geladen worden. Sie sei daraufhin sehr heiß geworden. Zum Abkühlen habe der Besitzer diese dann in den Kühlschrank gelegt - ein fataler Fehler. Der Kühlschrank ging in Flammen auf und griff auf das Gebäude über. Noch ist dieser Ablauf aber nicht vollständig bestätigt. Spezialisten der Kriminalpolizei überprüfen diese Theorie noch.

Bilder: Dachstuhlbrand in Mehrfamilienhaus

Im Einsatz waren von den Freiwilligen Feuerwehren Neu-Isenburg rund 60 Helfer mit elf Fahrzeugen. Die Kollegen der Feuerwehr Dietzenbach waren ebenfalls vor Ort. Zur Absicherung der Helfer waren außerdem Kollegen vom DRK-Ortsverein und vom hauptamtlichen Rettungsdienst vor Ort. Der Sachschaden beläuft sich laut Angaben der Polizei auf etwa 150.000 Euro.

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