Das neue Bildungsbuffet der Volkshochschule ist angerichtet

Was Achtsamkeit im Alltag bringt

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Vhs-Geschäftsführerin Sabine Wershoven (links) und Vorsitzende Christine Wagner präsentieren das neue Programm. Auch Katharina, die Tochter von Christine Wagner, sucht schon nach einem passenden Kurs aus dem Kinderprogramm.

Neu-Isenburg - Mit 280 Kursen von 116 Kursleitern bietet das druckfrische Vhs-Programm im neuen Semester die gewohnte Vielfalt an Veranstaltungen auf dem Gebiet der persönlichen und beruflichen Weiterbildung, auch neue Offerten sind zu entdecken.

Beliebtes Kursthema bleibt die Gesundheit und alles, was damit zu tun hat. „Wir müssen immer sehr nah an unseren Kunden sein. Was ist Trend? Was hat Bestand? Es ist wichtig, dass wir auch die neuen Themen anbieten und bewährte Kurse weiterhin im Programm haben“, erläutert Sabine Wershoven, Geschäftsführerin der Volkshochschule, bei der Präsentation des neuen Programms für das Frühjahr- und Sommersemester. Für alle Bevölkerungsschichten und Altersgruppen finden sich Kurse zu den Themen Geschichte und Gesellschaft, Psychologie, Kunst und Kultur, Gesundheit, Sprachen und EDV. Dazu hat Wershoven wieder neun Bildungsreisen ins Programm aufgenommen.

„Ein Trend, den wir ausgemacht haben, ist das Thema Achtsamkeit, das wir auch gleich in mehrfacher Ausführung aufgenommen haben. Achtsam mit sich umzugehen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren ist wichtig, hilft den Menschen in stressigen Zeiten“, weiß Wershoven. Das Angebot reicht dabei von „Achtsam basisch kochen“ über ein Resilienz-Training, in dem die Kursteilnehmer die Fähigkeit üben sollen, bestmöglich mit den Belastungen des Lebens umzugehen und aus Krisen möglichst gestärkt hervorzugehen, bis hin zu einem Bildungsurlaub unter dem Motto „Aufblühen statt ausbrennen“.

Darüber hinaus bietet die Vhs die klassischen Fremdsprachenkurse in Italienisch, Spanisch, Französisch und Englisch. Spanisch-Anfänger können ihre neue Sprache bei einem einwöchigen Bildungsurlaub gleich vor Ort üben. Die Deutschkurse für Flüchtlinge sind nicht überlastet, wie noch im vergangenen Jahr befürchtet. In den Kursen auf höherem Niveau hat die Vhs noch freie Plätze und reine Flüchtlingskurse gebe es derzeit nicht. „Wahrscheinlich wollen wir für das neue Haus in Gravenbruch noch ein Angebot schaffen“, kündigt die Geschäftsführerin an.

Ein weiterer Schwerpunkt sind die Gesundheitskurse, die vor allem präventiv wirken sollen. Es gibt einen Kurs zum Thema Schlafstörungen, QiGong sei wieder gefragt und der Nordic Walking-Kurs sei sehr zu empfehlen – auch, weil dort die so wichtige Grundtechnik der Sportart trainiert wird. Neu dazugekommen sind etwa Faszien-Yoga, Cardio-Kraft-Mix und Stuhlgymnastik. Neben der Bildung sei bei der Volkshochschule die soziale Komponente wichtig. Bei vielen Sport-, Sprach-, und Malkursen gebe es Gruppen, die schon über Jahre zusammengewachsen sind, erzählt Wershoven. Die Kunden der Vhs seien durchaus anspruchsvoll und erwarteten Qualität, die die Einrichtung auch bieten will. Die Preise seien im Sinne der Kunden gestaffelt. Stadt und Kreis fördern die Kurse mit 20 Prozent, 80 Prozent müssen aus den Gebühren finanziert werden – Reisen ausgenommen.

Apropos: Ein Blick ins Reiseprogramm lohnt. Für Brasilien im Februar sind noch Plätze frei, auch für die Tour „Bezaubernde Schlösser und Gärten in Südengland“ im Juni und Mailand und Turin, Lombardei und Piemont vom 30. April bis zum 7. Mai. (col)

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