„Bürgerwille einholen“

AfD-Fraktion skizziert ihre Schwerpunkte

Neu-Isenburg - Konstituierende Fraktionssitzung, die zweite: Auch Isenburgs AfD hat sich zu Wort gemeldet, die Neulinge im Parlament geben dabei auch einen Ausblick auf die Schwerpunkte ihrer Arbeit.

In ihrer konstituiernden Sitzung hat die AfD Bernd Vohl als Fraktionsvorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter ist Arno Groß. Als größte Herausforderung für die Arbeit in der neuen Wahlperiode bezeichnete Vohl die Sicherheitspolitik. „Neu-Isenburg ist die Stadt mit der höchsten Kriminalitätsrate im ganzen Kreis. Hier muss und kann auf kommunaler Ebene einiges getan werden“, meint Vohl. Als Beispiele nennt er „mehr Personal für die Ordnungspolizei und Stärkung des freiwilligen Polizeidienstes“. Auch werde sich die AfD für bezahlbaren Wohnraum einsetzen. „Eine Steuer- und Abgabenerhöhung wird es mit uns nicht geben“, betont Vohl. Der Wähler habe der AfD „mit einem überwältigenden Ergebnis einen klaren Auftrag erteilt“, heißt es in der Pressemitteilung weiter – „nämlich Politik von Bürgern für Bürger zu machen“. Die AfD werde offene und transparente Politik machen. „Der Wille des Bürgers wird für uns höchste Priorität haben“, schreibt Vohl. Deshalb werde seine Fraktion regelmäßige Bürgersprechstunden abhalten. Auch an einem Bürgerstammtisch werde gearbeitet.

Die AfD sei zu Gesprächen mit allen im Parlament vertretenen Parteien bereit. „Wir haben aber immer gesagt, eine Koalition wird es mit uns nicht geben“, so Vohl. „Wir machen eine konstruktive Opposition.“ Die AfD will in allen Ausschüssen vertreten sein, auch in den Magistrat will sie ein Mitglied entsenden. 

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Demo bei AfD-Wahlkampfveranstaltung

hov

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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