Kritik von Fußgängern und Radlern

Wartezeiten an Ampel verkürzt

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Neu-Isenburg - Die Stadt hat auf die deutliche Kritik von Radfahrern und Fußgängern reagiert und die Ampelschaltung am Knotenpunkt Frankfurter- und Rathenaustraße umgestellt.

Ende vergangenen Jahres hatten bei der Radrouteninspektionstour viele Radler geklagt, dieser erst vor drei Jahren neu umgebaute Verkehrsknotenpunkt sei nur auf die Autofahrer ausgerichtet. Besonders unverständlich war für sie, dass sie nicht in einer einzigen Grünphase die Rathenaustraße überqueren konnten, sondern auf der Insel warten mussten.

„Die Schaltung der Ampel am Knotenpunkt Frankfurter- und Rathenaustraße wurde optimiert“, berichtet nun Erster Stadtrat Stefan Schmitt. Wie versprochen, habe man die Anregungen der Isenburger und der Teilnehmern der Inspektionstour berücksichtigt, „die Wartezeiten für Fußgänger und Radfahrer in der Verkehrsbeziehung zwischen Neu-Isenburg und Dreieich und in der Gegenrichtung auf der Westseite der Frankfurter Straße zu verkürzen“. So habe man in Zusammenarbeit mit einer Fachfirma die Situation unter die Lupe genommen und auf Grundlage der Verkehrszahlen eine neue Regelung für die Ampelschaltung erarbeitet. Nach Schmitts Angaben habe man nun die Wartezeiten für Radler und Fußgänger verkürzen können, „ohne den Autoverkehr zu beeinträchtigen“, erklärt der Erste Stadtrat.

Vor wenigen Tagen sei die Umstellung erfolgt, ähnlich wie am Knotenpunkt Hugenottenallee/Carl-Ulrich-Straße, wo in diesen Tagen die neue Ampelschaltung installiert wird, reagiert auch die Ampel an der Kreuzung der Frankfurter- mit der Rathenaustraße nun flexibler - oder „verkehrsabhängig“, wie es in der Fachsprache heißt. „Die Querung für Fußgänger und Radfahrer ist fast durchgängig in beide Richtungen möglich“, betont Schmitt. Die Fußgängersignale von Süd nach Nord sind nun „fast immer gleich geschaltet“. Allerdings müssen Fußgänger und Radfahrer eine Taste drücken. Dauergrün haben sie indes bis zur Mittelinsel, wenn sie von Nord nach Süd unterwegs sind - es sei denn, ein Abbieger in Richtung Rathenaustraße aus der Innenstadt fordert sein Grün per Induktionsschleife an.

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An der Mittelinsel muss der Fußgänger oder Radler ebenfalls per Knopfdruck Grün anfordern, um die Rathenaustraße zu überqueren. „Eine fast durchgängige Querung in Nord-Süd-Richtung ist somit möglich“, so Schmitt. „Es ist eine deutliche Verbesserung für die Radfahrer und Fußgänger“, ist sich der Erste Stadtrat sicher. Und berichtet, er habe schon positive Rückmeldungen erhalten.

Für die Schüler, die in Dreieich zur Schule gehen, habe man für die Zeiten montags bis freitags, 7.15 bis 8 Uhr und 13 bis 14 Uhr eine Daueranforderung für die Querung Nord-Süd und Süd-Nordrichtung eingerichtet.

(hov)

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