Bilder vom Aufbruch

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Gundula Saurer vom Quartier IV (rechts) und Berti Borowski eröffnen die Kunstausstellung beim Frauenfrühstück.

Neu-Isenburg (lfp) - Das erste Frauenfrühstück im Quartier IV im neuen Jahr hat nicht nur lukullische Genüssen geboten, sondern es gab auch Kunstvolles für die Augen. Die Langener Hobby-Malerin Berti Borowski stellt ihre Kunstwerke in der Einrichtung vor.

Zum noch im „Aufbruch“ befindlichen Jahr passt das Bild mit eben diesem Titel. „In diesem Werk habe ich alles hinein gepackt, was mich emotional hat aufbrechen lassen, weil mir ein anderes Werk nicht geglückt ist“, erläutert Berti Borowski.

Die 1942 geborene Künstlerin drückt schon seit ihrer Kindheit ihre Empfindungen auf Papier aus. „Mir war schon als Kind Bleistift und Papier lieber als andere Spielsachen“, erzählt sie.

Sie erinnert sich immer noch an die bescheidenen Möglichkeiten, mit denen sie damals Blumen oder Landschaften malte. „Heute verfügt man über alles, was das Malerherz begehrt, aber damals habe ich mit bunten Steinen oder Kohle auf alles gemalt, was sich anbot“, berichtet Berti Borowski von ihren Anfängen.

Heute arbeitet die Künstlerin vorwiegend mit Acryl- oder Aquarell-Farben, aber auch die Tusche ist für sie ein starkes Mittel, um ihre „Eingebungen“ umzusetzen. „Als Hobbymalerin bin ich keinem Stil und Zeitgeist verpflichtet – diese Freiheit ist mir wichtig“, betont sie.

So malt Berti Borowski alles, was ihr Auge erfreut oder ihre Stimmung wiedergibt. Vorwiegend zeigen ihre Bilder Gegenständliches, wie Blumen oder Landschaften, oft aber auch Skurriles. So wacht auf dem Bild mit dem Titel „Wächter der Grotte“ ein kleiner Grottenmolch am Eingang.

Die Ausstellung ist noch bis Ende März im Quartier IV zu sehen.

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