Ideales Testgelände unweit der Wache

Bilder: Feuerwehrleute proben Ernstfall unter Atemschutz 

Feuerwehr Einsatzworkshop Atemschutz Neu-Isenburg 2018
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Workshop-Teilnehmer Robin Pientka und Frank Burger im Gespräch mit Ausbilder Lars Gottschalk: Es geht um "Schlauchpakete" und Türkeile.
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Im Inneren von Häusern ist ein richtiges "Schlauchmanagement" sehr wichtig.
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Wenig Sicht und viel Gerät: Der Einsatz im Inneren eines Gebäudes birgt besondere Herausforderungen für die Helfer.
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Freigegeben zur Übung: In der ehemaligen Sozialunterkunft unweit der Isenburger Feuerwache haben die Brandschützer ein geeignetes Objekt gefunden.
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Wenig Sicht und viel Gerät: Der Einsatz im Inneren eines Gebäudes birgt besondere Herausforderungen für die Helfer.
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Die ehemaligen Sozialunterkünfte sollen bald einer Lärmschutzwand weichen.
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Vorbereitung der Einsatzausrüstung.
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Mit Nebelmaschinen und einer gasbetriebenen Feuerstelle (Mitte) ließen sich die Szenarien sehr realitätsnah gestalten.

Die ehemalige Sozialunterkunft in der Nähe der Neu-Isenburger Feuerwache ist am Wochenende zum Übungsobjekt geworden: Zwölf Ehrenamtliche der Feuerwehr konnte dort unter realen Bedingungen verschiedene Einsatzszenarien unter Atemschutz üben.

„Umluftunabhängiger Atemschutz“ kommt bei der Feuerwehr immer dann zum Einsatz, wenn die Luft dünn und giftig wird. Die Helfer nehmen sich dann frische Atemluft in einer Flasche auf dem Rücken mit ins Haus, atmen sie über Schlauch und Schutzmaske ein und können so mitten im gefährlichen Brandrauch arbeiten. Etwa 20 Minuten reicht so eine Flaschen-Portion laut Feuerwehr.

Für die zwölf Übungsteilnehmer am Wochenende hatten sich fünf Ausbilder der Feuerwehr Neu-Isenburg verschiedene Szenarien überlegt, etwa, einen 80 Kilogramm schweren Dummy nach einem Kellerbrand ins Freie zu bringen. Außerdem mussten die Brandschützer bei einem Feuer in einer Küche nach einem vermissten Opfer suchen.

„Großer Vorteil für uns war, dass der Komplex abgerissen wird, zum Teil aber noch möbliert ist“, sagt Ausbilder Philipp Tsangos. „Deshalb konnten wir mit Hilfe einer gasbetriebenen Übungsbrandstelle zum Beispiel mit echten Flammen im Gebäude arbeiten.“ Die Gebäude hinter dem Technischem Hilfswerk an der Sankt-Florian-Straße werden zu Gunsten einer Lärmschutzwand beseitigt. (nl)

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