Beim Blitzermarathon

Bußgeld für 39 Autofahrer

Neu-Isenburg - Flächendeckend wurden vergangene Woche beim Blitzermarathon auf Hessens Straßen Temposünder ins Visier genommen, auch Neu-Isenburgs Straßenverkehrsbehörde hat sich am 18. April an der Aktion beteiligt.

Zwischen 7.15 und 19 Uhr wurde über den Tag verteilt an insgesamt acht Stellen kontrolliert. Nun hat der Magistrat die Bilanz vorgelegt. „Von 1887 Fahrzeugen hielten sich 98 Prozent, also 1848, an die vorgeschriebene Geschwindigkeit“, heißt es aus dem Rathaus. Und wenn das Limit überschritten wurde, dann nicht in übermäßiger Höhe. 39 Fahrzeughalter bekommen in den nächsten Tagen aber eine Verwarnung zugestellt – das ist eine Geldbuße, die für Temposünder erteilt wird, die mit bis maximal 20 Stundenkilometern über dem Erlaubten erwischt wurden. Darüber liegende Überschreitungen werden mit einem Bußgeld (über 80 Euro) geahndet, „dies kam in Isenburg allerdings nicht vor“, schreibt der Magistrat. Besonders erfreulich ist aus Sicht des Gremiums, „dass auf der Friedhof- und der Rathenaustraße bei 1280 gemessenen Fahrzeugen nur 1,2 Prozent zu schnell fuhren“.

Ein Augenmerk der Ordnungspolizisten lag auch auf den Geschwindigkeitskontrollen im Bereich von Kindereinrichtungen und Schulen, wo nur Tempo 30 erlaubt ist. Fazit: „In absoluten Zahlen fuhren hier nicht besonders viele Fahrzeuge, allerdings waren von 77 Fahrzeugen zehn an der Wilhelm-Hauff-Schule zu schnell und von 84 Autos fuhren zehn schneller als erlaubt an der Kita Kurt-Schumacher-Straße vorbei.“ Dabei sollten, so betonen Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt unisono, „gerade vor Schulen und Kindereinrichtungen eigentlich alle Autofahrer den Fuß vom Gaspedal nehmen“. Es sei zum Schutz der Kinder wichtig, dort besonders aufmerksam zu fahren. „Wir werden auch weiterhin schwerpunktmäßig vor den Kindereinrichtungen und Schulen Geschwindigkeitskontrollen durchführen“, kündigt die Stadtspitze an.

Bilder: An diesen 14 Stellen wird in Dietzenbach geblitzt

Vor der Schule im Buchenbusch scheine das Schulmobilitätskonzept erste Früchte zu tragen, „dies zeigen auch unsere Beobachtungen außerhalb des Blitzermarathons“. Am Aktionstag wurden 14 Autos im Bereich Eschen- und Kiefernweg gezählt – „davon war ein Fahrzeug zu schnell und wurde verwarnt“. (hov)

Rubriklistenbild: © Symbolfoto: dpa

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