Coronavirus

Neu-Isenburg und Corona: Mundschutz- und Maskenpflicht in Läden und Bahn

Shoppen mit Abstand und Mundschutz: Auch das Team des Isenburg-Zentrums um Centermanagerin Anna Reinhardt ist auf die ab heute in ganz Hessen geltende Maskenpflicht in Geschäften vorbereitet. Foto: privat

Die hessenweite Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung tritt am heutigen Montag in Kraft. Ab dann dürfen Geschäfte sowie Bus, Bahn und Taxi nur noch mit Tüchern, Schals oder Masken vor dem Gesicht betreten werden. Die Stadt sieht sich gut vorbereitet.

Neu-Isenburg: Die Stadtwerke haben als Betreiber der Stadtbusse im Auftrag der Stadt 13 000 waschbare und wiederverwendbare Alltagsmasken bestellt. Die Lieferung wurde nach Angaben aus dem Rathaus für den heutigen Montag durch den Hersteller zugesagt und soll ab morgen zum Selbstkostenpreis von 6,50 Euro in folgenden Geschäften der IG City verkauft werden: &sisters Damenmode im IZ und in der Löwengasse, Baumann Papier und Bastelecke, Biermüller, Blumen Grund, Bürkle Wohnkonzept, Café Ernst (alle Filialen), Canaleven Hanf & Co., Das Kleine Kaufhaus, finanzbonus Budarham, Friseur Phillip, Galerie Tiberius, Grate n’ Plate Outdoorküchen, Isoletta Feinkost, Königskinder Second Hand für Kinder, Kröber Schmuckdesign, Küchen Großjohann, Kümmerle Käse und Genuss, Mailänder Heizung, PhotoVinum Fotografie und Wein, Radio Klann, Tausendfüßler Kinderschuhe und Volkers Trendshop.

Neu-Isenburg und Corona: Masken gibt es in Apotheken und einigen Geschäften

Unabhängig davon gibt es aktuell in allen Apotheken in Neu-Isenburg sowohl einfache als auch medizinische Masken zu kaufen. Im Isenburg-Zentrum werden von einigen Geschäften neben medizinischen auch genähte Masken angeboten. Die Stadt sieht zudem die Versorgung der Alten- und Pflegeheime, der ambulanten Pflegedienste und der Seniorenwohnanlagen sichergestellt. Auch die Mitarbeiter der Speisekammer und die Empfänger der Leistungen erhalten Masken.

„Wir danken allen, die für Familie, Freunde, Bekannte oder Senioreneinrichtungen genäht haben“, so Bürgermeister Herbert Hunkel. „In den sozialen Medien habe ich wunderschöne Masken gesehen, die in liebevoller Heimarbeit erstellt wurden. Auch denjenigen, die mir nicht namentlich bekannt sind, möchte ich an dieser Stelle danken. Sie tragen alle dazu bei, die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen.“

Neu-Isenburg und Corona: Mund- und Nasenbedeckung von der Feuerwehr

Zusätzlich und zur möglichen Überbrückung stellt die Stadt ab sofort eine einfache Mund- und Nasenbedeckung aus den Beständen der Feuerwehr zur Erstversorgung kostenlos zur Verfügung, damit Einkäufe möglich sind und der Öffentliche Personennahverkehr und Taxis genutzt werden können. So lange der Vorrat reicht, sind diese in den genannten Geschäften erhältlich.

Am heutigen Montag werden diese Einfach-Masken von einem Mitarbeiter der Stadt zwischen 8.30 und 10 Uhr am Dreiherrnsteinplatz in Gravenbruch sowie zwischen 11 und 12 Uhr vor dem Bürgerhaus in Zeppelinheim ausgegeben.

Mit der Maskenpflicht in Hessen soll ein erhöhter gegenseitiger Schutz gerade an den Orten erreicht werden, an denen viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen. Die Kontaktbeschränkungen und die Abstandsregeln, mindestens eineinhalb Meter, werden dadurch aber nicht außer Kraft gesetzt. Ausgenommen von der Pflicht sind Kinder bis zum sechsten Lebensjahr sowie Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keinen Schutz tragen können. In Geschäften und im ÖPNV können Mitarbeiter darauf verzichten, wenn der Schutz beispielsweise durch Trennvorrichtungen anderweitig sichergestellt werden kann. Bei einem wiederholten Verstoß droht ein Bußgeld von 50 Euro.  

hok

In Seligenstadt gewöhnt man sich an das Einkaufen mit Schutzmaske. So denken Verkäufer und Kunden darüber. Nach Wochen der Zwangspause dürfen außerdem Friseure wieder öffnen. Wegen der strengen Corona-Auflagen ist das eine echte Herausforderung, erzählt eine Friseurmeisterin aus Neu-Isenburg.

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