Besondere Aufgabe für Pierre Fontaine

Dezernat für Inklusion in Neu-Isenburg

Pierre Fontaine (CDU)
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Pierre Fontaine (CDU)

Bereits in der Juni-Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wurde der Magistrat neu gewählt und es wurden jene Mitglieder verabschiedet, die sich aus diesem Gremium zurückgezogen haben. Inzwischen hat Bürgermeister Herbert Hunkel nun im nächsten Schritt die Aufgaben unter den neuen Magistratsmitgliedern verteilt – und somit gilt es, einige Personalien zu berichten.

Neu-Isenburg - Nach dem Ausscheiden von Theo Wershoven (CDU) wird es künftig keinen Dezernenten für Kultur und Sport mehr geben. Diese Aufgabe ist in das Dezernat des Bürgermeisters übergegangen; Hunkel hat also zusätzlich die Fachbereiche Kultur und Sport übernommen.

Neu in dieser Legislaturperiode ist hingegen ein Dezernat für die Themen Inklusion und Barrierefreiheit, mit Pierre Fontaine (CDU) als Dezernenten. „In Neu-Isenburg leben 6622 behinderte Menschen. Schon aus diesem Grund und auch aus Sicht der demografischen Entwicklung und als wichtiger Teil der Integration sind Möglichkeiten zur Schaffung gleichberechtigter Teilhabe mehr in den Fokus zu rücken“, erläutert der Rathauschef. Im Bereich der Stadt- und Verkehrsplanung gehörten dazu beispielsweise barrierefrei gestaltete Verkehrs- und Außenanlagen, die mobilitätseingeschränkten Menschen, sei es durch motorische, visuelle, auditive oder kognitive Einschränkungen, Eigenständigkeit und gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen. Inklusion sei darüber hinaus in allen Bereichen zu berücksichtigen. Hunkel: „Ziel dieses neuen Dezernates ist es, regelrecht Barrieren abzubauen und den Begriff zu öffnen, damit alle in unserer Stadt uneingeschränkt teilhaben können.“ Durch selbstbestimmte Teilhabe werde das demokratische Zusammenleben gestärkt. „Mängel sollen offengelegt und beseitigt werden“, ergänzt der Bürgermeister. „Mit diesem Dezernat dokumentieren wir den Stellenwert, den wir dieser Aufgabe für die Stadtgesellschaft beimessen.“

Bewährt habe sich die Position der Beauftragten innerhalb des Dezernats I, die Hunkel in der vergangenen Legislaturperiode erstmals eingeführt hatte. Auch weiterhin werden daher Stadtrat Andreas Frache (FDP) als Beauftragter für die Digitalisierung und Stadträtin Yvonne Lammersdorf (SPD) als Beauftragte für das Radverkehrskonzept den Magistrat beraten.

Dezernent für Klimaschutz und Energiewende bleibt Stadtrat Dirk Wölfing; der Grüne hat diese Position seit 2016 inne.

Neu hinzugekommen ist im Rathaus die Stabsstelle Digitalisierung, die mit Dzenana Sabic besetzt ist. Sie initiiert, bündelt und steuert digitale Projekte.

Wie Stadtverordnetenvorsteherin Christina Wagner am Mittwochabend in der letzten Sitzung des Stadtparlaments vor der Sommerpause mitteilte, gibt es zudem Änderungen an der Spitze von zwei Fraktionen. Die CDU hat nach der Wahl ihres bisherigen Fraktionschefs Patrick Föhl in den Magistrat inzwischen einen Nachfolger gewählt. Diese Position hat nun der bisherige Stellvertreter Dr. Oliver Hatzfeld übernommen. Zudem habe die AfD-Fraktion Robert Baethke zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt.  hov

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