Naturnahes Grün auf dem Vormarsch

DLB Aktion in Neu-Isenburg und Dreieich: Infoschilder weisen auf Bedeutung für Tiere und Insekten hin

Die Pins für naturnahes Grün in Neu-Isenburg und Dreieich präsentieren Lisa-Marie Schmandt und Markus Göbel.
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Die Pins für naturnahes Grün in Neu-Isenburg und Dreieich präsentieren Lisa-Marie Schmandt und Markus Göbel.

Im Neu-Isenburger und Dreieicher Stadtgebiet wird zukünftig mit Infoschildern auf naturnahes Grün hingewiesen. Dieses ist auf dem Vormarsch und sorgt für mehr Nahrung und Nistmöglichkeiten für die Tierwelt.

Neu-Isenburg/Dreieich - Von der Blumenwiese über die Staudenpflanzung bis hin zur freiwachsenden Hecke mit Vogelnährgehölzen sind in beiden Kommunen bereits viele Flächen besonders naturnah umgestaltet. „Vor allem Wiesenflächen wirken für manchen Betrachter erst einmal ungepflegt. Wenn die Mähgänge reduziert werden, können in den Flächen jedoch viele Insekten und Kleintiere Unterschlupf und Nahrung finden“, erläutert Lisa-Marie Schmandt, Gärtnermeisterin beim DLB. „Außerdem entwickeln sich dort überwiegend Kräuter, die der Hitze und Trockenheit standhalten können. Anders als ein einfacher Gebrauchsrasen, der im Sommer schnell braun wird.“

Damit diese Wiesen- und Blumenwiesenflächen für jedermann auf den ersten Blick erkennbar sind, wurden hier Infoschilder, sogenannte „Pins“, installiert. Das Design entworfen hat Markus Göbel, Teamleitung der Hilfsbetriebe beim DLB, der bereits bei anderen Projekten des Dienstleistungsbetriebs die grafische Umsetzung übernommen hat.

Doch es kommt noch besser: Naturnahe Grünflächen, die sich unmittelbar an Gehwegen befinden, erhalten einen Pin, der zusätzlich mit einem QR-Code ausgestattet ist. „So können Interessierte ganz bequem Infos zur Pflanzfläche erhalten. Von dem Zeitpunkt der Neuanlage bis zur Pflanzliste ist hier alles Wichtige kurz und bündig zusammengefasst“, erklären die Ersten Stadträte Stefan Schmitt (Neu-Isenburg) und Markus Heller (Dreieich).

Jede Anlage hat eine eigene Kennzeichnung, sodass man auf einer Übersichtskarte auf der Homepage des DLB sehen kann, wie viele naturnahe Grünflächen es im Stadtgebiet gibt. Zu guter Letzt gibt es im passenden Design eine kleine Tafel für Paten. Dieser Pin weist in einer Grünfläche oder an einem Baum darauf hin, dass diese oder dieser in Patenschaft gepflegt wird. Weiterhin werden dringend solche für Bäume und Grünflächen gesucht. Interessierte können sich an Lisa-Marie Schmandt, l.schmandt@dlb-aoer.de oder z 06102 3702356 wenden.  hok

» dlb-aoer.de

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