Sturm wütet insgesamt aber moderat

„Egon“ lässt Gelbe Säcke fliegen

Neu-Isenburg - Sturmtief „Egon“ hat auch Neu-Isenburg in der Nacht zum Freitag ordentlich durchgepustet. Vor allem konnten unzählige Gelbe Säcke ihre Position am Straßenrand nicht lange halten, einiger Müll flog über die Straßen.

Aus Feuerwehrsicht hat „Egon“ in Isenburg aber nur wenige Schäden verursacht. Sechs Mal mussten die Helfer zwischen kurz nach 2.30 und 6 Uhr heute Morgen ausrücken – „hauptsächlich, weil einige Bäume dem Wind nicht standhalten konnten“, berichtet Feuerwehrsprecher Andreas Kronhart. Verletzt wurde niemand. Um 2.42 Uhr wurden die Einsatzkräfte auf die Bundesstraße 459 zwischen Gravenbruch und Dietzenbach gerufen. Dort mussten die angerückten sieben Helfer einen umgestürzten Baum zerkleinern und anschließend von der Fahrbahn ziehen. Die Feuerwehr war mit zwei Fahrzeugen vor Ort, die Arbeiten gegen 3.30 Uhr beendet. Um kurz nach drei Uhr hatte zwischenzeitlich ein Passant an der Tür der Feuerwache in der Sankt-Florian-Straße geklingelt und darauf aufmerksam gemacht, dass in unmittelbarer Nähe ein Pkw-Anhänger auf die Fahrbahn gerollt sei. Das Hindernis wurde beseitigt und die Reifen mit Keilen gegen erneutes Losrollen gesichert.

Um 5.20 Uhr mussten die Helfer dann erneut umgestürzte Bäume beseitigen – zunächst auf der Autobahn 661 in der Nähe der Anschlussstelle Dreieich, anschließend in der Spessartstraße im Gewerbegebiet Süd. Neun Helfer waren bis 6.15 Uhr im Einsatz. Währenddessen wurde die Wehr außerdem zu einem umgestürzten Verkehrsschild in die Friedhofstraße gerufen. Das Schild konnte wieder aufgestellt werden. Eine erneute Alarmierung auf die A661 erfolgte um kurz vor 6 Uhr, wieder zu einem umgestürzten Baum. Dort habe man allerdings keinen umgefallenen Baum finden können. (hov)

Sturmtief "Egon" sorgt für Chaos

Rubriklistenbild: © dpa

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